Besser geht’s nicht: Was Luxuschiffe auf dem Meer und den Flüssen bieten - #13
Shownotes
Luxus auf Kreuzfahrten – was bedeutet das heute? In dieser Folge spreche ich mit Gabi Haupt, Expertin für Luxusschiffsreisen. Nach fast zwanzig Jahren als leitende Produktmanagerin der MS Europa gestaltet sie heute als Director Cruise Experience bei Riverside Luxury Cruises hochwertige Flusserlebnisse.
Wir sprechen über Servicequalität, Erwartungen im Luxussegment, Kulinarik, Ausflugskonzepte und die Entwicklung der Luxusbranche auf See und Fluss.
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00:00:00: Speaker: Ahoi ihr Lieben, Herzlich
00:00:01: Speaker: willkommen zum Morr und Meer
00:00:02: Speaker: Kreuzfahrt Podcast.
00:00:04: Speaker: Keine Frage, eine Kreuzfahrt an sich könnte man generell schon
00:00:08: Speaker: als Luxus bezeichnen.
00:00:10: Speaker: Aber Luxus ist natürlich etwas,
00:00:12: Speaker: was in gewisser Weise relativ
00:00:14: Speaker: ist.
00:00:14: Speaker: Also was für den einen Luxus ist, da hat der andere dann nur
00:00:17: Speaker: ein müdes Lächeln für über.
00:00:20: Speaker: Und wenn wir in diesem
00:00:21: Speaker: Zusammenhang jetzt von Luxus
00:00:23: Speaker: Kreuzfahrten sprechen, dann
00:00:24: Speaker: meinen wir schon so Ja, die
00:00:25: Speaker: besten Schiffe, die es gibt auf
00:00:27: Speaker: dem Markt und das bedeutet dann
00:00:29: Speaker: auch so naja, preislich starten
00:00:31: Speaker: wir vielleicht.
00:00:32: Speaker: Früher hat man immer gesagt fünf hundert Euro pro Nacht.
00:00:34: Speaker: Vielleicht sind wir mittlerweile
00:00:35: Speaker: durch die Inflation bei sechs
00:00:36: Speaker: hundert Euro.
00:00:37: Speaker: Es kann aber auch locker auf fünf tausend pro Nacht gehen.
00:00:40: Speaker: Gibt es auch.
00:00:40: Speaker: Gibt es alles?
00:00:42: Speaker: Ja, und wenn wir jetzt sprechen über dieses Thema Luxus, dann
00:00:45: Speaker: freue ich mich über den bestmöglichen Gast, würde ich
00:00:47: Speaker: sagen, nämlich Gaby Haupt.
00:00:49: Speaker: Herzlich willkommen, liebe Gaby.
00:00:50: Speaker: Vielen Dank, lieber Matthias.
00:00:52: Speaker: Und das ist wirklich ernst
00:00:53: Speaker: gemeint, denn seit mittlerweile
00:00:55: Speaker: fast zwanzig Jahren arbeitest du
00:00:57: Speaker: hinter den Kulissen von
00:00:59: Speaker: Luxuskreuzfahrten viele Jahre
00:01:01: Speaker: als verantwortliche
00:01:02: Speaker: Produktmanagerin für die
00:01:03: Speaker: legendäre MS Europa von Hapag
00:01:06: Speaker: Lloyd Cruises.
00:01:07: Speaker: Und wenn man sagt, so Produktmanager, da bist du
00:01:10: Speaker: letztlich für jedes Detail zuständig gewesen, oder?
00:01:13: Speaker: Ja. Also bei Hapag Lloyd war die
00:01:15: Speaker: Position des leitenden
00:01:16: Speaker: Produktmanagers, der beinhaltete
00:01:18: Speaker: eben das Produkt, aber auch die
00:01:20: Speaker: Routenplanung, die die
00:01:23: Speaker: PreiskAlkulation und die
00:01:24: Speaker: Vermarktung.
00:01:25: Speaker: Also das war eigentlich ein Gesamtpaket.
00:01:27: Speaker: Man war also für alles für dieses Schiff verantwortlich.
00:01:29: Speaker: Heruntergebrochen auf DB fünf,
00:01:31: Speaker: also auf heruntergebrochen auf
00:01:33: Speaker: was?
00:01:33: Speaker: Auf DB fünf DB im Prinzip
00:01:35: Speaker: inklusive Marketingkosten,
00:01:37: Speaker: Betriebskosten.
00:01:38: Speaker: Also alles, was dazugehört.
00:01:39: Speaker: Ja, ja, ja, ja, ja, ja.
00:01:40: Speaker: Okay.
00:01:40: Speaker: Okay.
00:01:40: Speaker: Und selbst wenn.
00:01:42: Speaker: Wenn es dann Beschwerden gab von Gästen.
00:01:44: Speaker: Das hast du alles gesehen?
00:01:46: Speaker: Ja, Das war mir immer sehr wichtig.
00:01:48: Speaker: Wenn Gäste sich über irgendwas beschwert haben, dass ich das
00:01:51: Speaker: weiß und auch mit dem Gast entweder telefoniert habe oder
00:01:55: Speaker: aber die Antwort, die dann geschrieben wurde, von der
00:01:57: Speaker: entsprechenden Abteilung Kundenkontakt diskutiert habe,
00:02:01: Speaker: wie die Antwort auszusehen hat.
00:02:03: Speaker: Also da ist man schon ganz nah am Thema.
00:02:06: Speaker: Jetzt gibt es natürlich viele,
00:02:07: Speaker: viele Beschwerden, wo man auch
00:02:08: Speaker: sagt, ja, das ist wohl so, aber
00:02:10: Speaker: wahrscheinlich auch so ein paar
00:02:11: Speaker: möglicherweise skurrile Dinge
00:02:13: Speaker: dabei, oder?
00:02:14: Speaker: Ja, also wenn ich jetzt so
00:02:15: Speaker: reflektiert habe, gibt es sehr
00:02:18: Speaker: viele skurrile Dinge auch dabei,
00:02:19: Speaker: aber auch einige konstruktive
00:02:21: Speaker: Kritikpunkte, die wirklich auch
00:02:23: Speaker: berechtigt sind, aber auch
00:02:24: Speaker: manchmal einfach nur gefühlte
00:02:25: Speaker: Beschwerden.
00:02:26: Speaker: Wenn jemand eine Weltreise gemacht hat und der sich dann
00:02:28: Speaker: beschwert, dass das Essen so schlecht geworden ist, der hat
00:02:31: Speaker: dann nur noch Nudeln mit Ketchup bestellt, dann ist das einfach
00:02:34: Speaker: so skurril, wo ich dann sagen kann, den kann man eigentlich
00:02:37: Speaker: nicht ernst nehmen.
00:02:37: Speaker: Man muss ihm zwar zuhören, aber
00:02:38: Speaker: eigentlich kann man das nicht
00:02:40: Speaker: ernst nehmen.
00:02:41: Speaker: Das gibt es schon.
00:02:42: Speaker: Da, wo jeder, der mit
00:02:43: Speaker: Beschwerden in irgendeiner Form
00:02:44: Speaker: zu tun hat, kann das
00:02:45: Speaker: wahrscheinlich unterschreiben.
00:02:46: Speaker: Wenn man da jetzt für das Produktmanagement im
00:02:48: Speaker: Wesentlichen zuständig ist.
00:02:50: Speaker: Man kann auch so ein bisschen sagen, man ist die Person, die
00:02:53: Speaker: das Geld ausgibt.
00:02:54: Speaker: Was dann?
00:02:54: Speaker: Die Vertriebsleute müssen das dann wieder ran bekommen.
00:02:56: Speaker: Aber aber, aber ist im Grunde so, ne.
00:02:59: Speaker: Das ist auf jeden Fall so, aber
00:03:00: Speaker: trotzdem musste ich ja auch
00:03:01: Speaker: dafür sorgen, dass wir auch die
00:03:02: Speaker: Buchungen reinkriegen.
00:03:03: Speaker: Also zusammen mit dem Vertrieb gab es immer regelmäßige
00:03:06: Speaker: Meetings, wenn Reisen besprochen wurden, um zu sehen, was kann
00:03:10: Speaker: man machen, um Gäste zu motivieren, die Reise zu buchen.
00:03:14: Speaker: Und viele, viele Jahre haben wir
00:03:16: Speaker: über Addons versucht, Reisen zu
00:03:17: Speaker: verkaufen.
00:03:18: Speaker: Also nicht über den Preis, sondern eben über etwas, was man
00:03:20: Speaker: Besonderes geben kann.
00:03:21: Speaker: Ein Udo Jürgens eingekauft und die Reise über den vermarktet.
00:03:25: Speaker: Also solche Dinge.
00:03:26: Speaker: Genau.
00:03:26: Speaker: Das ist ja ganz schlau, weil das
00:03:27: Speaker: ist so ein bisschen erklärt dem
00:03:29: Speaker: Endkunden, das ist um den Preis
00:03:31: Speaker: hoch zu halten, sozusagen man
00:03:32: Speaker: lädt es auf mit mit etwas
00:03:34: Speaker: Positivem.
00:03:35: Speaker: Jetzt bist du im vergangenen Jahr bei Hapag Lloyd Cruises.
00:03:38: Speaker: Offiziell planmäßig im vorgesehenen Alter, sage ich
00:03:42: Speaker: mal, in Rente gegangen.
00:03:43: Speaker: Das war jetzt aber nicht so der Moment, wo du jetzt so vorher so
00:03:45: Speaker: darauf hingefiebert hast.
00:03:46: Speaker: Eigentlich oder so nach dem Motto Endlich nichts mehr tun.
00:03:49: Speaker: Na ja, eigentlich schon.
00:03:51: Speaker: Und dann gab es irgendwann im Sommer dieses Angebot von einem
00:03:53: Speaker: Headhunter, der mir eben einen neuen Job angeboten hat.
00:03:56: Speaker: Meine erste Antwort war Nein, das mache ich doch nicht.
00:03:58: Speaker: Ich gehe jetzt in Rente.
00:04:00: Speaker: Und dann?
00:04:01: Speaker: Ja, komm, wir reden noch mal darüber.
00:04:03: Speaker: Dann war ich dann da zum Kaffeetrinken.
00:04:04: Speaker: Dann gab es eine Reflexion, und dann habe ich gesagt Eigentlich
00:04:06: Speaker: ist das genau das, was ich gerne noch mal machen möchte.
00:04:09: Speaker: Was ganz Neues, was ganz
00:04:11: Speaker: anderes, was nichts mit dem zu
00:04:12: Speaker: tun hat, was ich vorher gemacht
00:04:14: Speaker: habe, außer, dass es ein
00:04:14: Speaker: Luxusprodukt ist.
00:04:15: Speaker: Genau.
00:04:16: Speaker: Und da reden wir jetzt von einer Firma namens Riverside.
00:04:19: Speaker: Luxury Cruises.
00:04:20: Speaker: Luxus flusskreuzfahrten.
00:04:22: Speaker: Ähm, Hamburger Unternehmen wie
00:04:25: Speaker: das Unternehmen oder wie das
00:04:26: Speaker: entstanden ist.
00:04:27: Speaker: Da sprechen wir gleich noch drüber.
00:04:29: Speaker: Ja, und es gibt im Grunde.
00:04:30: Speaker: Deswegen sagte ich, es gibt
00:04:31: Speaker: keinen besseren möglichen Gast,
00:04:32: Speaker: weil wir haben zwei Unternehmen
00:04:34: Speaker: in Deutschland, die so
00:04:35: Speaker: Luxusschiffsreisen machen.
00:04:36: Speaker: Das eine ist Hochsee, das Hapag
00:04:37: Speaker: Lloyd, das andere ist jetzt
00:04:38: Speaker: Riverside.
00:04:38: Speaker: Kennst du beides?
00:04:39: Speaker: Director Cruise Experience nennt sich das.
00:04:43: Speaker: Ist das dann ähnlich von den
00:04:44: Speaker: Aufgaben wie bei Hapag Lloyd,
00:04:45: Speaker: oder.
00:04:45: Speaker: Ja, es ist ein bisschen anders,
00:04:46: Speaker: weil ich bin letztendlich für
00:04:48: Speaker: das Erlebnis der Gäste an Bord
00:04:50: Speaker: verantwortlich.
00:04:51: Speaker: Und das ist schwerpunktmäßig.
00:04:53: Speaker: Natürlich startet das bei den Ausflügen.
00:04:56: Speaker: Das geht über das Entertainment,
00:04:57: Speaker: aber letztendlich auch über die
00:04:58: Speaker: Hoteloperation, die ich mit
00:05:00: Speaker: einem Kollegen zusammen
00:05:01: Speaker: verantwortete.
00:05:02: Speaker: Spannender Punkt, dass auch die Ausflüge sind.
00:05:03: Speaker: Da werden wir auch gleich noch drüber sprechen.
00:05:06: Speaker: Aber erst mal so allgemein, wenn wir sagen so ja, Luxus auf einem
00:05:10: Speaker: Schiff erst mal was.
00:05:11: Speaker: Was zeichnet das?
00:05:12: Speaker: Erst mal ganz allgemein gefragt Was zeichnet das eigentlich aus
00:05:16: Speaker: deiner Ansicht nach?
00:05:17: Speaker: Luxus besteht in erster Linie erst mal aus der Hardware.
00:05:19: Speaker: Ja, aus dem Schiff, aus dem Schiff.
00:05:21: Speaker: Wie ist es gemacht?
00:05:22: Speaker: Der erst mal aus der Unterbringung?
00:05:24: Speaker: Wie groß ist meine Suite?
00:05:25: Speaker: Was habe ich für
00:05:26: Speaker: Annehmlichkeiten in der Suite
00:05:27: Speaker: und wie groß sind die
00:05:29: Speaker: öffentlichen Bereiche?
00:05:30: Speaker: Wo kann ich mich aufhalten?
00:05:31: Speaker: Es muss einen schönen großen Spa Bereich, wenn ich jetzt über
00:05:34: Speaker: Hochsee spreche geben.
00:05:36: Speaker: Es muss verschiedenste
00:05:37: Speaker: Möglichkeiten geben der der
00:05:39: Speaker: Bereiche, wo ich mich wohlfühle
00:05:41: Speaker: und wo ich mich auch zu Hause
00:05:42: Speaker: fühle.
00:05:43: Speaker: Heruntergebrochen auf dem
00:05:44: Speaker: Schiff, auf dem Fluss, was ja
00:05:46: Speaker: sehr viel kleiner ist, ist das
00:05:47: Speaker: schon Anspruchsvoller.
00:05:49: Speaker: Und aber auch da ist es Riverside gelungen, eben Suiten
00:05:53: Speaker: zu kreieren, die eine Größe im Schnitt haben von vier und
00:05:57: Speaker: zwanzig Quadratmeter mit zwei Waschbecken im Bad.
00:06:00: Speaker: Also all die Dinge, die einem
00:06:01: Speaker: wichtig sind, wenn man einen
00:06:02: Speaker: gewissen Luxus Anspruch hat in
00:06:04: Speaker: der Hardware.
00:06:05: Speaker: Und das habe ich so auf dem
00:06:06: Speaker: Fluss eben natürlich sonst
00:06:07: Speaker: nicht.
00:06:09: Speaker: Was natürlich auch noch für das
00:06:11: Speaker: Luxuserlebnis wichtig ist, denke
00:06:13: Speaker: ich.
00:06:13: Speaker: So der individuelle Service kann
00:06:15: Speaker: man sagen, also dass man
00:06:16: Speaker: vielleicht auch erkannt wird,
00:06:18: Speaker: idealerweise.
00:06:19: Speaker: Das ist auf jeden Fall das, was natürlich die zweite Rolle
00:06:22: Speaker: spielt, nämlich die Software.
00:06:23: Speaker: Es ist ja nicht nur die Hardware, aber Luxus ist eben
00:06:25: Speaker: auch dieses Ankommen, Wohlfühlen, zu Hause sein.
00:06:29: Speaker: Und da trägt die Crew sowohl Hochsee als auch auf Fluss
00:06:33: Speaker: extrem viel dazu bei.
00:06:34: Speaker: Und dieses persönliche Ich kenne den Gast, ich kenne seine
00:06:37: Speaker: Vorlieben und ich weiß, was er möchte oder was er nicht möchte.
00:06:42: Speaker: Das ist auch der Ehrgeiz der Crew, sich so was zu merken.
00:06:45: Speaker: Und wenn man dann ins Restaurant kommt und man dann schon gefragt
00:06:49: Speaker: wird Darf es heute wieder das stille Wasser sein oder möchten
00:06:52: Speaker: Sie heute was anderes trinken?
00:06:53: Speaker: Und ich habe schon bei der Suppe habe ich das und das schon
00:06:58: Speaker: weggelassen, weil ich weiß, das mögen Sie nicht.
00:06:59: Speaker: Ist das für Sie in Ordnung, wenn ich das so aufgebe?
00:07:01: Speaker: Also all diese persönlichen Dinge, die machen es halt aus
00:07:04: Speaker: Attention to detail.
00:07:05: Speaker: Und das ist halt was, wenn du in
00:07:07: Speaker: dem Moment dieses Gefühl, was in
00:07:08: Speaker: dem Moment erzielt wird, das ist
00:07:10: Speaker: unbeschreiblich.
00:07:12: Speaker: Ja, also, ich kann dir eine Geschichte erzählen.
00:07:14: Speaker: Vom Expeditionsschiff von Hapag Lloyd Cruises.
00:07:17: Speaker: Da war ich im Spezialitätenrestaurant.
00:07:19: Speaker: Und ich war generell, wie das so ist, wir haben.
00:07:22: Speaker: Im Vorgespräch haben wir über
00:07:23: Speaker: Brot gesprochen, das da ist oder
00:07:25: Speaker: Brötchen.
00:07:25: Speaker: Da hat man nicht immer Glück,
00:07:27: Speaker: weil es hohe Luftfeuchtigkeit
00:07:28: Speaker: usw ruiniert.
00:07:29: Speaker: Das dann morgens, dann sind die
00:07:30: Speaker: ganzen Knusprigen sind dann
00:07:31: Speaker: weich.
00:07:32: Speaker: So jedenfalls.
00:07:32: Speaker: Ich war abends in diesem
00:07:33: Speaker: Spezialitätenrestaurant auf der
00:07:35: Speaker: Nature.
00:07:35: Speaker: Das war glaube ich,
00:07:36: Speaker: amerikanisches Konzept und da
00:07:38: Speaker: hatten die so ein ganz tolles
00:07:39: Speaker: Brioche Brötchen.
00:07:41: Speaker: So gar keine Kalorien, aber sehr sehr lecker.
00:07:44: Speaker: So und da war dann die die Restaurantleiterin, die hatte
00:07:48: Speaker: also wahrgenommen oder?
00:07:49: Speaker: Bzw.
00:07:50: Speaker: Ich lobte dann so dieses Brot und dieses Brötchen und dann
00:07:53: Speaker: meinte sie ach, soll sie mir da welche zurücklegen und das
00:07:56: Speaker: könnte sie mir dann morgens zum Frühstück auch geben.
00:07:58: Speaker: Und ich so ja, lass die mal machen.
00:08:01: Speaker: So, dann war die aber auch die Heidi hieß sie.
00:08:04: Speaker: Die war dann am nächsten Morgen
00:08:05: Speaker: dann da, auch im
00:08:06: Speaker: Buffetrestaurant.
00:08:07: Speaker: Sie sah mich.
00:08:07: Speaker: Ach, Herr Mohr, möchten Sie,
00:08:09: Speaker: Soll ich Ihnen da Ihre Brötchen
00:08:11: Speaker: holen?
00:08:11: Speaker: So, dann.
00:08:11: Speaker: Dann kam sie gar nicht wieder,
00:08:12: Speaker: weil sie hatte die dann
00:08:13: Speaker: irgendwie noch mal ein bisschen
00:08:14: Speaker: warm gemacht und dann dachte so
00:08:16: Speaker: Mensch, Donnerwetter, also ja,
00:08:19: Speaker: dann denkst du gut, da hast du
00:08:20: Speaker: vielleicht medienmäßig da
00:08:21: Speaker: vielleicht einen kleinen Bonus,
00:08:23: Speaker: eventuell.
00:08:24: Speaker: Aber ganz ehrlich, wenn du nicht
00:08:25: Speaker: sonst auch so denkst als Crew,
00:08:27: Speaker: dann kannst du auch nicht
00:08:29: Speaker: performen, wenn da jemand ist,
00:08:30: Speaker: wo sie ihr gesagt haben, das
00:08:32: Speaker: gibt dir dann immer besonders
00:08:33: Speaker: Mühe.
00:08:33: Speaker: Aber dieses Gefühl, dieses Gefühl, das ist einfach irre,
00:08:37: Speaker: weil das merke ich mir ja auch und und diese Geschichten, ja,
00:08:40: Speaker: also ja, eine irre Geschichte.
00:08:43: Speaker: Genau.
00:08:43: Speaker: Also Software ist wichtig.
00:08:44: Speaker: Und wir sprechen auch gleich
00:08:45: Speaker: noch über das Thema Essen und
00:08:47: Speaker: solche Dinge.
00:08:48: Speaker: Das ist natürlich auch klar, dass ich hervorragende Qualität
00:08:51: Speaker: will, sowohl von den Zutaten als auch von der Zubereitung.
00:08:54: Speaker: Du bist ja seit zwanzig Jahren
00:08:56: Speaker: jetzt fast in diesem
00:08:57: Speaker: Luxusgeschäft.
00:08:58: Speaker: Wie hat sich das so in der Zeit so vielleicht verändert?
00:09:01: Speaker: Von der Erwartung der Gäste, sage ich mal, ist es, ist es
00:09:04: Speaker: irgendwie hat es sich verändert.
00:09:07: Speaker: Es hat.
00:09:07: Speaker: Also wenn ich das am Beispiel
00:09:08: Speaker: der Europa sehe, hat sich das
00:09:09: Speaker: extrem verändert.
00:09:10: Speaker: Als ich bei Hapag Lloyd angefangen habe, hatte ich noch
00:09:12: Speaker: ein Abendkleid für den, für den besonderen Kapitänsempfang zur
00:09:16: Speaker: Begrüßung und zum Abschied.
00:09:18: Speaker: Und es gab diese großen Gesellschaftstisches.
00:09:20: Speaker: Es gab wenig Möglichkeiten, privat an Zweiertischen auch im
00:09:25: Speaker: Restaurant zu sitzen.
00:09:26: Speaker: Und es war halt immer sehr groß, gesellschaftlich wichtig.
00:09:30: Speaker: Man ist gesehen worden und ich
00:09:36: Speaker: habe irgendwann mal haben wir
00:09:37: Speaker: einen Marketingstudie gehabt für
00:09:39: Speaker: die Europa zwei und da haben wir
00:09:42: Speaker: potenzielle Gäste für die Europa
00:09:45: Speaker: zwei interviewt und hat eine
00:09:47: Speaker: Dame gesagt.
00:09:48: Speaker: Das hat mich so geprägt damals
00:09:49: Speaker: auf der Europa kann man nicht
00:09:51: Speaker: entspannen, da wird man gesehen
00:09:54: Speaker: in der Gesellschaft und muss
00:09:55: Speaker: immer gucken, wie man sich gibt
00:09:56: Speaker: und was man macht und was man
00:09:57: Speaker: anzieht.
00:09:58: Speaker: Auf der Europa zwei kann ich
00:09:59: Speaker: mich fallen lassen, da mache ich
00:10:01: Speaker: Urlaub.
00:10:02: Speaker: Und das war für mich so wow!
00:10:04: Speaker: Ganz ehrlich traumatisierend, nicht traumatisierend.
00:10:08: Speaker: Aber es hat mich schon ein bisschen erschüttert.
00:10:10: Speaker: Und das war ja der Auftakt, als
00:10:13: Speaker: wir die Europa neu aufgestellt
00:10:15: Speaker: haben.
00:10:16: Speaker: Also diese sogenannte Rejuvenation von MS Europa hat
00:10:19: Speaker: ja auch dann stattgefunden und das waren auch mit Gründe, warum
00:10:22: Speaker: wir das gemacht haben.
00:10:23: Speaker: Genau, wir kommen gleich noch zu
00:10:24: Speaker: genau, weil das war ja die
00:10:25: Speaker: Europawahl ja so ein bisschen
00:10:26: Speaker: klassisch positioniert und dann
00:10:27: Speaker: die Europawahl modern und dann
00:10:29: Speaker: haben Leute eben beides
00:10:30: Speaker: ausprobiert.
00:10:31: Speaker: Und dann stellten sie fest Mensch, warum können wir das auf
00:10:33: Speaker: Europa nicht auch so machen?
00:10:36: Speaker: Die Erwartungen der Gäste, so die Bedeutung.
00:10:38: Speaker: Jetzt sage ich mal von
00:10:39: Speaker: Champagner ist wie vor zwanzig
00:10:41: Speaker: Jahren, wie genauso groß wie
00:10:42: Speaker: heute, oder?
00:10:43: Speaker: Oder sagen dann viele Menschen gibt es den auch in alkoholfrei?
00:10:46: Speaker: Also das würde ich mal nicht so unterschreiben.
00:10:49: Speaker: Nein.
00:10:49: Speaker: Also als Julian Pfitzner bei Hapag Lloyd angefangen hat und
00:10:52: Speaker: wir so ein bisschen geredet haben, da habe ich gesagt, wir
00:10:54: Speaker: sind ein Champagnerschiff.
00:10:55: Speaker: Also das war, das war
00:10:56: Speaker: Produktmanager für die Europa
00:10:57: Speaker: zwei, das Pendant, also
00:10:59: Speaker: Champagner Schiff.
00:10:59: Speaker: Ja, genau.
00:11:00: Speaker: Und das ist wirklich so?
00:11:02: Speaker: Also Champagner war und ist immer noch, würde ich mal
00:11:05: Speaker: behaupten, auf den Hapag Lloyd Schiffen ein großes Thema.
00:11:07: Speaker: Aber auch bei uns bei Riverside.
00:11:09: Speaker: Ja, ist es heute so, dass die,
00:11:11: Speaker: die die Wünsche der Gäste, dass
00:11:13: Speaker: das wesentlich stärker
00:11:14: Speaker: auseinandergeht als noch vor
00:11:15: Speaker: zwanzig Jahren, weil heute ja
00:11:17: Speaker: vielleicht durch
00:11:18: Speaker: Ernährungsformen oder oder heute
00:11:20: Speaker: Mehr Leute haben ja heute
00:11:21: Speaker: Allergien.
00:11:22: Speaker: Oder man könnte sagen glauben, Allergien zu haben.
00:11:24: Speaker: Nein, das habe ich nicht gesagt, aber haben Allergien ist doch
00:11:27: Speaker: schwieriger heute, oder?
00:11:28: Speaker: Da denen allen etwas zu bieten,
00:11:29: Speaker: was sie was sie was sie
00:11:30: Speaker: brauchen.
00:11:31: Speaker: Ja, es ist ja nicht nur das, es ist ja auch.
00:11:32: Speaker: Es gibt ja, ich sage mal, bei
00:11:35: Speaker: Hapag Lloyd, als wir angefangen
00:11:36: Speaker: haben, vegetarische Menüs zu
00:11:38: Speaker: machen.
00:11:38: Speaker: Da war es.
00:11:39: Speaker: Im Prinzip waren es nur die
00:11:40: Speaker: SättigungSbeilagen, die serviert
00:11:41: Speaker: wurden.
00:11:42: Speaker: Gefühlt.
00:11:43: Speaker: Ich glaube, Vegetarier kennen das Problem.
00:11:45: Speaker: Das kriegen sie häufig, dass da
00:11:46: Speaker: nur die Sättigungsbeilagen
00:11:47: Speaker: kommen.
00:11:48: Speaker: Und bis irgendwann mal auch
00:11:49: Speaker: dieser Schalter umgelegt wurde
00:11:50: Speaker: und wir seinerzeit über Michael
00:11:52: Speaker: Hofmann ein vegetarisches
00:11:54: Speaker: Konzept auch für eine Europa
00:11:56: Speaker: geschrieben haben.
00:11:56: Speaker: Der hatte sich ja durch die Gemüseküche, glaube ich, in
00:11:58: Speaker: Berlin irgendwie etabliert.
00:12:00: Speaker: Und ja, und plötzlich stellt man
00:12:02: Speaker: fest Mensch, du hast ja das
00:12:03: Speaker: Problem bei Gemüse, es fehlt ja
00:12:05: Speaker: das Protein.
00:12:06: Speaker: Da musst du ja dann Sachen
00:12:07: Speaker: geben, was weiß ich wie Linsen
00:12:08: Speaker: oder so was, die völlig
00:12:09: Speaker: überraschend so was dann
00:12:10: Speaker: enthalten.
00:12:11: Speaker: Und ja, das ist natürlich.
00:12:12: Speaker: Also so vegetarisches Essen hat
00:12:14: Speaker: sich dann im Laufe der Zeit
00:12:14: Speaker: verändert.
00:12:15: Speaker: Es ist eben nicht Spaghetti mit Tomatensoße.
00:12:17: Speaker: Das wäre so, dass das das Fürchterlichste.
00:12:20: Speaker: Ja, und wir haben es eben schon angedeutet Luxus heißt nicht.
00:12:23: Speaker: Gerade heutzutage heißt es
00:12:25: Speaker: nicht, dass die Leute jetzt
00:12:26: Speaker: unbedingt Lust haben, sich in
00:12:28: Speaker: den ja im extremsten Fall in den
00:12:31: Speaker: Smoking zu quetschen, sondern da
00:12:34: Speaker: sind die Bedürfnisse heute
00:12:35: Speaker: anders?
00:12:35: Speaker: Einfach Ja, auf jeden Fall.
00:12:37: Speaker: Und das kann man ja auch
00:12:38: Speaker: verstehen, wenn man im Job ist
00:12:40: Speaker: und jeden Tag einen Anzug tragen
00:12:41: Speaker: muss und vielleicht auch noch
00:12:42: Speaker: eine Krawatte und dann macht man
00:12:44: Speaker: Urlaub und dann muss man in
00:12:45: Speaker: seinem Urlaub genauso weiter
00:12:48: Speaker: sein.
00:12:48: Speaker: Ich meine, als Frau hat man es leicht.
00:12:50: Speaker: Man zieht ein schickes
00:12:50: Speaker: Sommerkleid an und ist immer
00:12:51: Speaker: angezogen.
00:12:52: Speaker: Aber der Mann hat immer den
00:12:53: Speaker: Anzug an und das Hemd und die
00:12:55: Speaker: Krawatte.
00:12:55: Speaker: Und das ist eigentlich keine Urlaubsform.
00:12:58: Speaker: Und das kann man auch sehr gut
00:12:59: Speaker: nachvollziehen, vor allen
00:13:00: Speaker: Dingen, wenn man in der Südsee
00:13:01: Speaker: ist.
00:13:02: Speaker: Genau.
00:13:02: Speaker: Genau.
00:13:03: Speaker: Was?
00:13:03: Speaker: Oh ja.
00:13:04: Speaker: Was Eine interessante Frage.
00:13:06: Speaker: Also, das würde ich dir wirklich mal stellen.
00:13:08: Speaker: Südsee.
00:13:08: Speaker: Ist es warm?
00:13:09: Speaker: Draußen ist es heiß draußen.
00:13:10: Speaker: Ich habe auf auf einer Europa
00:13:12: Speaker: Buffet Restaurants, die draußen
00:13:14: Speaker: sind.
00:13:14: Speaker: Wie.
00:13:15: Speaker: Wie muss ich mich da abends anziehen?
00:13:17: Speaker: Also, ich sage mal, draußen gibt es keinen Dresscode.
00:13:21: Speaker: Also da ist es nicht
00:13:22: Speaker: unanständig, wenn man eine kurze
00:13:23: Speaker: Hose trägt?
00:13:24: Speaker: Nein, genau das ist.
00:13:25: Speaker: Das ist weil das ist immer so ein Thema.
00:13:27: Speaker: Das wird auch bei Kreuzfahrten jetzt abseits des Luxussegments
00:13:30: Speaker: immer wieder diskutiert.
00:13:32: Speaker: Aber das macht keinen Sinn, oder?
00:13:33: Speaker: Aber man muss sich wirklich.
00:13:34: Speaker: Das ist.
00:13:35: Speaker: Den Männern ist das vielleicht gar nicht so klar.
00:13:37: Speaker: Ich habe es auch gelernt.
00:13:37: Speaker: Man kann so dünne, sehr dünne, lange Hosen kaufen, man muss
00:13:40: Speaker: nicht nur Jeans oder irgendwelche Jeans tragen.
00:13:42: Speaker: Es gibt sehr dünne, tolle Sommerhosen, die kannst du auch.
00:13:45: Speaker: Das sieht vielleicht ein bisschen besser aus.
00:13:46: Speaker: Geht natürlich auch.
00:13:47: Speaker: Ja, Als du nun für die Europa verantwortlich warst, die die
00:13:51: Speaker: vielen, vielen Jahre.
00:13:52: Speaker: Wie oft warst du da selber an Bord?
00:13:54: Speaker: Oder wahrscheinlich.
00:13:55: Speaker: Wie oft warst du nicht an Bord?
00:13:56: Speaker: Könnte man fast fragen.
00:13:57: Speaker: Aber ja, das ist ein bisschen schwieriger zu beantworten.
00:14:00: Speaker: Vielleicht, als ich das jetzt für Fluss könnte.
00:14:03: Speaker: Aber als ich bei Hapag Lloyd angefangen habe, mein erster
00:14:06: Speaker: Chef, dem war es sehr wichtig, dass ich ständig oder regelmäßig
00:14:11: Speaker: an Bord bin, dass ich Kontakt zu unseren Gästen knüpfe.
00:14:14: Speaker: Und er sagt immer zu mir Lernen
00:14:15: Speaker: Sie Ihre Gäste kennen, lernen
00:14:17: Speaker: Sie Ihre Eigenheiten kennen und
00:14:19: Speaker: machen Sie sich die Gäste zu
00:14:20: Speaker: Ihren Freunden.
00:14:21: Speaker: Also das war eigentlich das, was wichtig war und das habe ich
00:14:24: Speaker: viele Jahre auch gemacht.
00:14:26: Speaker: Nachher wurde das ein bisschen
00:14:27: Speaker: kommerzieller, aber ich war
00:14:29: Speaker: trotzdem immer wieder regelmäßig
00:14:30: Speaker: an Bord der Europa bis zur
00:14:32: Speaker: Pandemie eigentlich.
00:14:33: Speaker: Dann wurde das ein bisschen verändert.
00:14:35: Speaker: Ja, dann war ja eh alles anders.
00:14:36: Speaker: Ja, also man hat quasi dann auch das ist ja eine individuelle
00:14:40: Speaker: Betreuung, die die Gäste da an Bord hatten, dann das würde man
00:14:43: Speaker: eigentlich nur von einem von einem Familienunternehmen
00:14:45: Speaker: erwarten und jetzt nicht, ich meine, damals gehört der Hapag
00:14:47: Speaker: Lloyd war ein hundert Prozent TUI AG, da hätte man das jetzt
00:14:50: Speaker: gar nicht so erwartet, dass du in so einem so einem
00:14:51: Speaker: Unternehmen, dass du da so eine Person hast, die da quasi ja
00:14:55: Speaker: sich sich so also Key Account würde man fast sagen, die sich
00:14:58: Speaker: um die wichtigsten Gäste auch auch gerne mal persönlich kennt.
00:15:02: Speaker: Und in so einer Position bekommt man es wahrscheinlich nicht so
00:15:06: Speaker: hin, dass man sowohl von den Gästen als auch von der Crew
00:15:10: Speaker: gleichermaßen geliebt wird.
00:15:12: Speaker: Sozusagen, oder?
00:15:14: Speaker: Ja, das weiß ich nicht.
00:15:15: Speaker: Ich glaube, es kommt darauf an,
00:15:16: Speaker: wie man auch mit der Crew
00:15:17: Speaker: umgeht.
00:15:18: Speaker: Und ich habe immer versucht, ein sehr, sehr gutes Verhältnis zur
00:15:21: Speaker: Crew zu haben, ohne da jetzt zu persönlich zu werden und aber
00:15:26: Speaker: diesen Business Respekt trotzdem zu haben, aber herzlich zu sein.
00:15:30: Speaker: Und ich glaube, das ist das, was letztendlich mich auch
00:15:33: Speaker: auszeichnet als Person.
00:15:35: Speaker: Und das ist halt wichtig, dass
00:15:37: Speaker: man auch von der Crew
00:15:38: Speaker: respektiert wird, aber auch
00:15:40: Speaker: akzeptiert wird.
00:15:42: Speaker: Auf der anderen Seite erwartet
00:15:43: Speaker: man aber auch natürlich wirklich
00:15:45: Speaker: Höchstleistungen.
00:15:46: Speaker: Das ist ja was anderes als jetzt.
00:15:48: Speaker: Ja. Wenn ich jetzt so im Massenmarkt unterwegs bin, da
00:15:51: Speaker: wird natürlich auch Smiley usw und geh raus und lächele so, das
00:15:55: Speaker: wird denen auch gesagt.
00:15:56: Speaker: So, aber es ist ja da, wenn die
00:15:57: Speaker: Leute da mehr bezahlt haben,
00:15:58: Speaker: sozusagen, dann ist es, ist es
00:16:00: Speaker: weniger verzeihlich, sag ich
00:16:01: Speaker: mal, wenn ich einen schlechten
00:16:03: Speaker: Tag.
00:16:03: Speaker: Kann immer mal jemand haben.
00:16:04: Speaker: Aber da ist natürlich eigentlich noch mal mehr wichtiger, dass
00:16:06: Speaker: man da wirklich dann so die Spitzenkräfte auch hat.
00:16:09: Speaker: Die ja oder?
00:16:10: Speaker: Also ja und ich sag mal, wenn
00:16:12: Speaker: mir was auffällt, sage ich das
00:16:14: Speaker: immer der Crew und diskret und
00:16:16: Speaker: höflich.
00:16:17: Speaker: Also ich würde das jetzt nicht zum großen Thema machen.
00:16:20: Speaker: Auch ja, aber wenn man etwas sieht, sollte man das sagen.
00:16:24: Speaker: In dem Moment auch.
00:16:25: Speaker: Nein, nein, ich habe das mal,
00:16:26: Speaker: ich habe das mal erlebt, als
00:16:28: Speaker: dieses auf der Europa hat
00:16:30: Speaker: geöffnet dieses The Globe bei
00:16:32: Speaker: Kevin Fehling.
00:16:33: Speaker: Es gibt ja da immer Kooperationen mit Spitzenköchen.
00:16:35: Speaker: Im Moment ist es Kevin Fehling, hier unser Hamburger Sternekoch,
00:16:38: Speaker: und da war damals Karl Pojer, war noch, war noch der Chef von
00:16:42: Speaker: von Hapag Lloyd Cruises und das war da für Medienleute, war dann
00:16:45: Speaker: da zum Lunch da geladen und dann saßen wir da am Tisch und
00:16:48: Speaker: irgendwas fiel ihm dann auf.
00:16:50: Speaker: Ja, und das hat er dann.
00:16:52: Speaker: Der hat ja auch so eine sehr, sehr freundliche Art, weil das
00:16:55: Speaker: einfach so ein Gastgeber durch und durch ist.
00:16:56: Speaker: Und das hat er dann so ganz diskret der Kellnerin da so
00:16:59: Speaker: Sachen gesagt und so, also das kann man dann schon auch machen,
00:17:02: Speaker: man muss immer nur die Frage ist immer nur wie.
00:17:05: Speaker: Also ich hatte jetzt nicht vor allem da zusammen geschaut.
00:17:08: Speaker: Solche Leute gibt es auch, aber das ist natürlich die, die
00:17:10: Speaker: kannst du da eigentlich nicht gebrauchen, die da sowas machen.
00:17:13: Speaker: Ich habe gesagt, du warst so ein bisschen flapsig, du warst auch
00:17:17: Speaker: da fürs Geldausgeben zuständig.
00:17:19: Speaker: Jetzt ist es ja, würde ich denken, im Luxussegment
00:17:22: Speaker: besonders schwierig, die Entscheidung zu treffen.
00:17:24: Speaker: Weil du kannst so jetzt.
00:17:25: Speaker: So ein Sessel kannst du kaufen für fünf tausend Euro.
00:17:29: Speaker: Vielleicht sogar sogar noch mehr.
00:17:31: Speaker: Nach oben offen.
00:17:31: Speaker: Aber kannst du auch einen kaufen, der kostet.
00:17:33: Speaker: Der kostet fünf hundert.
00:17:35: Speaker: Das ist ja.
00:17:36: Speaker: Und da kann man sagen Ach, eigentlich sieht er ähnlich aus.
00:17:38: Speaker: Ist das nicht schwierig?
00:17:39: Speaker: So in etwa.
00:17:40: Speaker: So. Gerade in diesem Luxusbereich solche
00:17:42: Speaker: Entscheidungen zu treffen.
00:17:43: Speaker: Na ja, ich sag mal, wir haben ja
00:17:44: Speaker: auch versucht, mit Firmen
00:17:45: Speaker: zusammenzuarbeiten, die auch die
00:17:47: Speaker: Gäste kennen und die sie auch zu
00:17:48: Speaker: Hause haben.
00:17:49: Speaker: Also wenn man jetzt zum Beispiel von dem Sofa mal spricht, was
00:17:53: Speaker: auf der A2 und auch auf der Europa in den meisten Suiten
00:17:55: Speaker: vorhanden ist, ist das eine Marke durchaus, die auch bei den
00:17:59: Speaker: Gästen zu Hause vorzufinden ist.
00:18:01: Speaker: Oder Bielefelder Werkstätten.
00:18:02: Speaker: Oder es gibt noch einige andere.
00:18:04: Speaker: Und Luxus zeichnet sich auch darüber aus, solche Labels auch
00:18:08: Speaker: an Bord zu haben und eben nicht eine nachgebaute Couch zu haben.
00:18:12: Speaker: Nein, genau weil die Leute, die man da hat, denen, die haben den
00:18:15: Speaker: Blick häufig dafür auf, die wollen genau das haben und und
00:18:19: Speaker: das wäre ja eigentlich fatal, wenn man da das nicht bietet.
00:18:23: Speaker: Ja, aber es ist natürlich so, wenn man jetzt rein von der
00:18:25: Speaker: Funktion her argumentiert.
00:18:27: Speaker: Du kannst, auf beidem kannst du sitzen.
00:18:29: Speaker: Aber, aber klar, Wenn ich ein Luxusprodukt mache, ist es
00:18:32: Speaker: einfach ein wichtiger Punkt.
00:18:36: Speaker: Du bist natürlich dann auch diejenige gewesen, die immer
00:18:39: Speaker: Ideen auch dann hatte.
00:18:41: Speaker: Für die, für die Europa ist die Liste der Ideen, die man
00:18:45: Speaker: umsetzen konnte, länger oder Oder die Liste der Sachen, die
00:18:47: Speaker: man nicht umsetzen konnte.
00:18:49: Speaker: Ich glaube, das zieht sich ganz
00:18:50: Speaker: gut die Waage, weil man ja immer
00:18:52: Speaker: weiß, welches Budget man hat, um
00:18:53: Speaker: was umzusetzen.
00:18:54: Speaker: Und ich hatte damals oder das
00:18:57: Speaker: Team ist ja heute noch da, sehr
00:18:58: Speaker: kreative Kollegen, mit denen wir
00:19:01: Speaker: viele Dinge auch realisiert
00:19:02: Speaker: haben.
00:19:02: Speaker: Und ich bin immer noch stolz
00:19:03: Speaker: darauf, auch wenn ich heute
00:19:04: Speaker: sehe, was auf der Europa so im
00:19:06: Speaker: Bereich Entertainment geleistet
00:19:08: Speaker: wird.
00:19:08: Speaker: Jetzt gab es ja gerade die Reise von Teneriffa nach Kapstadt,
00:19:11: Speaker: eine reine Seepassage, wo eben mit Oia, das ist eine ein eine
00:19:17: Speaker: Firma in Berlin, die halt das Thema Yoga Entspannungen usw
00:19:23: Speaker: auch auf der Europa jetzt durchgeführt haben im Rahmen
00:19:26: Speaker: eben dieser Seereise.
00:19:27: Speaker: Und das finde ich toll, wenn man solche neuen Konzepte hat.
00:19:29: Speaker: Dazu wurde dann noch die klassische Musik eingebunden,
00:19:31: Speaker: also die Ideen, die einfach entstehen in in in diesem
00:19:36: Speaker: Bereich finde ich großartig.
00:19:37: Speaker: Gibt es was, wo du sagst Ach Mensch, das hätte ich gerne
00:19:40: Speaker: umgesetzt, Ging aber nicht, was du uns verraten könntest.
00:19:42: Speaker: Oder sagst du Na vielleicht nicht, Das gibst du denen doch.
00:19:45: Speaker: Gibst du ihnen noch einen Tipp der Konkurrenz?
00:19:46: Speaker: Jetzt ja, Heute?
00:19:47: Speaker: Nein, nicht wirklich Konkurrenz.
00:19:48: Speaker: Aber Europa ist sowieso nie die.
00:19:50: Speaker: Europa wird immer, immer, immer
00:19:52: Speaker: mein Baby in meinem Herzen
00:19:53: Speaker: bleiben.
00:19:54: Speaker: Und das ist einfach so!
00:19:55: Speaker: Für dieses Schiff hat man so
00:19:56: Speaker: viele Jahre gelebt und war dafür
00:19:59: Speaker: verantwortlich.
00:20:00: Speaker: Und ich hatte so Herzschmerzen in der Pandemie, als dieses
00:20:04: Speaker: Schiff zwei Jahre in Bremen vor sich hinvegetierte und nichts
00:20:07: Speaker: mit diesem Schiff passiert ist.
00:20:08: Speaker: Und ich weiß noch, wie wir, die
00:20:10: Speaker: Europa da rausgefahren haben aus
00:20:12: Speaker: Bremen.
00:20:13: Speaker: Da waren wir an Bord und haben alle Tränen vergossen, weil das
00:20:15: Speaker: einfach so ein emotionaler Moment war, dieses Schiff wieder
00:20:18: Speaker: auf Reisen gehen durfte.
00:20:20: Speaker: Ich weiß gar nicht genau, wo du es ansprichst.
00:20:22: Speaker: Genau, Corona.
00:20:22: Speaker: Das war ja damals.
00:20:23: Speaker: Ich glaube, man hatte zwei tausend zwanzig sie mal kurz
00:20:26: Speaker: fahren lassen, aber dann war sie, glaube ich oder war sie
00:20:29: Speaker: nicht neu gestartet?
00:20:30: Speaker: Auch die Europa.
00:20:31: Speaker: Und dann war es aber wieder vorbei.
00:20:32: Speaker: Und dann?
00:20:33: Speaker: Dann war es wirklich länger.
00:20:34: Speaker: Weiß ich nicht mehr.
00:20:35: Speaker: Du weißt es besser.
00:20:36: Speaker: Die Europa haben wir damals außer Dienst gestellt.
00:20:38: Speaker: In Auf dem Weg nach San Francisco.
00:20:41: Speaker: Eigentlich.
00:20:42: Speaker: Als dann der liebe Herr Trump
00:20:44: Speaker: damals den Hafen zugemacht hat
00:20:46: Speaker: und die Europa lag die ganze
00:20:49: Speaker: Zeit.
00:20:49: Speaker: Die Europa zwei ist früher gestartet mit dem blauen Reisen.
00:20:54: Speaker: Ja, ja, genau.
00:20:55: Speaker: Okay, okay.
00:20:56: Speaker: Aber es war fürchterliche Zeit.
00:20:57: Speaker: Wollen wir gar nicht wirklich drüber sprechen?
00:20:58: Speaker: Wollen wir auch nicht.
00:20:59: Speaker: Wir haben es ja schon angedeutet.
00:21:01: Speaker: Hapag Lloyd war damals einen
00:21:02: Speaker: etwas ungewöhnlichen Weg
00:21:03: Speaker: gegangen.
00:21:04: Speaker: Man hatte also die Europa, das klassische Konzept.
00:21:07: Speaker: Und dann hat man gesagt so vor.
00:21:08: Speaker: Vor ungefähr fünfzehn Jahren.
00:21:09: Speaker: Mensch, wie wäre es denn mal mit einer moderneren Variante?
00:21:12: Speaker: Und da war dann.
00:21:13: Speaker: Du hast das Julian Pfitzner
00:21:15: Speaker: schon erwähnt, der war dann
00:21:18: Speaker: quasi dein Pendant für die
00:21:19: Speaker: Europa zwei.
00:21:20: Speaker: Hat man das dann so als Konkurrenz?
00:21:22: Speaker: War das so?
00:21:22: Speaker: War das vielleicht Absicht, dass
00:21:23: Speaker: man gesagt hat, die sollen sich
00:21:24: Speaker: auch intern so ein bisschen
00:21:25: Speaker: Konkurrenz machen, Weil
00:21:27: Speaker: Konkurrenz belebt auch intern
00:21:28: Speaker: das Geschäft.
00:21:29: Speaker: Na ja, ich glaube, das
00:21:29: Speaker: Wichtigste war ganz klar, die
00:21:31: Speaker: beiden Schiffe abzugrenzen und
00:21:32: Speaker: sich da sehr eng abzustimmen, um
00:21:35: Speaker: sicherzustellen, dass eben jedes
00:21:36: Speaker: Schiff auch seinen Kundenstamm
00:21:38: Speaker: behält.
00:21:38: Speaker: Und die Europa wurde damals sehr
00:21:41: Speaker: stark in diesen klassischen
00:21:42: Speaker: Markt gedrängt.
00:21:43: Speaker: Im Prinzip.
00:21:43: Speaker: Sie war vorher gar nicht so klassisch und natürlich der
00:21:45: Speaker: Europa zwei eine größere Bühne zu bieten zu bieten, um auch das
00:21:50: Speaker: in den Köpfen der Reisebüros verständlich zu machen.
00:21:52: Speaker: Was ist denn die Europa und was
00:21:53: Speaker: macht denn die Europa zwei Und
00:21:55: Speaker: ich glaube, mit der Europa zwei
00:21:56: Speaker: hat Hapag Lloyd das beste
00:21:58: Speaker: Konzept ever gebaut, was man
00:22:01: Speaker: haben kann.
00:22:01: Speaker: Und das ist ja heute noch so erfolgreich und haben wir
00:22:06: Speaker: einfach damals richtig gelegen mit dem, was wir mit diesem
00:22:09: Speaker: Schiff gemacht haben.
00:22:10: Speaker: Genauso wie das Thema Kinder auf dem Schiff.
00:22:14: Speaker: Die Europa zwei wurde ja von
00:22:15: Speaker: Anfang an mit Kinderbereichen
00:22:17: Speaker: geplant, und zwar mit Kindern
00:22:18: Speaker: auch, die betreut werden im
00:22:20: Speaker: Alter von zwei und drei Jahren,
00:22:21: Speaker: was es meiner Meinung nach auf
00:22:22: Speaker: keinem Schiff.
00:22:23: Speaker: Ich wollte gerade sagen, dass es
00:22:24: Speaker: im Luxussegment ist, das so wie
00:22:26: Speaker: es da ist, in der Form eher die
00:22:29: Speaker: Ausnahme gibt.
00:22:30: Speaker: Kann ich nicht ganz genau sagen,
00:22:31: Speaker: ob es woanders gibt, aber ich
00:22:32: Speaker: glaube tendenziell eher gar
00:22:33: Speaker: nicht.
00:22:33: Speaker: Also in dieser intensiven Betreuung definitiv nein und ja.
00:22:38: Speaker: Das.
00:22:38: Speaker: Wobei jetzt auch der ein oder
00:22:40: Speaker: andere natürlich dann erstmal
00:22:40: Speaker: verwirrt sein konnte, weil du
00:22:42: Speaker: aus Europa.
00:22:43: Speaker: Europa zwei.
00:22:43: Speaker: Man denkt so Hm, ja, beides
00:22:45: Speaker: irgendwie so das gleiche aber
00:22:46: Speaker: aber aber dann doch nicht, weil
00:22:47: Speaker: das ist so, wenn man jetzt bei
00:22:48: Speaker: anderen Anbietern schaut, da ist
00:22:50: Speaker: die Flotte mehr oder weniger
00:22:51: Speaker: einheitlich.
00:22:52: Speaker: Du hast vielleicht
00:22:53: Speaker: unterschiedliche
00:22:53: Speaker: Größenkategorien.
00:22:54: Speaker: So, aber das ist jetzt nicht so,
00:22:56: Speaker: dass du jetzt bei einem Crystal
00:22:57: Speaker: Cruises, dass man da sagt so,
00:22:59: Speaker: das ist jetzt dieses eine Schiff
00:23:00: Speaker: und ja, lieber Kunde, du musst
00:23:01: Speaker: aber wissen, das andere Schiff,
00:23:03: Speaker: das hat ein ganz anderes
00:23:03: Speaker: Konzept.
00:23:04: Speaker: Also es war vielleicht, vielleicht schon ein bisschen
00:23:06: Speaker: schon ein bisschen ungewöhnlich, natürlich aber auch challenging.
00:23:08: Speaker: Und wir haben auch lange
00:23:09: Speaker: diskutiert, ob das, ob die
00:23:10: Speaker: Europa zwei auch Europa zwei
00:23:12: Speaker: heißt oder einen anderen Namen
00:23:13: Speaker: trägt.
00:23:14: Speaker: Ja, also da haben wir schon
00:23:16: Speaker: drüber diskutiert, haben uns
00:23:17: Speaker: aber dann trotzdem damals dafür
00:23:19: Speaker: entschieden, dass die zwei den
00:23:20: Speaker: Namen Europa mit der zwei
00:23:22: Speaker: behält, weil es ist ja die DNA
00:23:24: Speaker: der Europa ist ja auch in der
00:23:25: Speaker: zwei drin.
00:23:26: Speaker: Die wird nur anders gelebt.
00:23:28: Speaker: Ja, eben die modernere Variante.
00:23:30: Speaker: Wenn man dann so, so zuständig ist für, für so ein Produkt, hat
00:23:34: Speaker: man dann selber auch mal die Gelegenheit, auch bei der bei
00:23:36: Speaker: der Konkurrenz an Bord zu gehen.
00:23:38: Speaker: Also wobei, Konkurrenz ist fast das falsche Wort bei anderen.
00:23:42: Speaker: Bei anderen Anbietern im Luxussegment.
00:23:44: Speaker: Es ist ja nicht zwingend
00:23:45: Speaker: Konkurrenz, weil du bist
00:23:46: Speaker: natürlich.
00:23:47: Speaker: Es war natürlich.
00:23:48: Speaker: Europa war rein deutschsprachig damals.
00:23:50: Speaker: Wer ist denn da Konkurrenz?
00:23:52: Speaker: Das ist jetzt im internationalen Markt.
00:23:54: Speaker: Gibt es ja schon.
00:23:55: Speaker: Aber ich hätte es gerne gemacht,
00:23:57: Speaker: aber es war irgendwie nie die
00:23:57: Speaker: Zeit dazu.
00:23:59: Speaker: Muss ich wirklich sagen.
00:23:59: Speaker: Aber du bist, glaube ich, aktiv
00:24:01: Speaker: darin, so auch zu lesen, was so
00:24:03: Speaker: geschrieben wird über die
00:24:05: Speaker: Produkte.
00:24:06: Speaker: Ja, ja, also so Facebookgruppen ist glaube ich so was, was
00:24:09: Speaker: Kreuzfahrt angeht, ja.
00:24:10: Speaker: Ist natürlich, ist natürlich großes, großes, großes Ding.
00:24:14: Speaker: Auf einer Kreuzfahrt hat man, auf einer.
00:24:16: Speaker: Europa hat man ja so etwa vier hundert Gäste.
00:24:18: Speaker: Das ist heute, auch wenn man sich so auf dem Markt umschaut,
00:24:22: Speaker: dass es um Hochseebereich extrem wenig so Anbieter wie Explorer,
00:24:27: Speaker: Die könnten theoretisch so ein tausend Gäste an Bord nehmen.
00:24:30: Speaker: In der Praxis passiert das aber offenbar nicht.
00:24:32: Speaker: Aber was geht denn bei ein tausend Gästen nicht mehr, was
00:24:35: Speaker: bei vier hundert nur geht?
00:24:37: Speaker: Was würdest du sagen?
00:24:38: Speaker: Also ich sag mal, ohne dass ich jetzt dieses Produkt kenne und
00:24:42: Speaker: mir dann nicht so ein richtiges Bild machen kann, kann ich mir
00:24:44: Speaker: vorstellen, dass dieses Individuelle dann nicht mehr so
00:24:46: Speaker: im Detail gelebt werden kann.
00:24:48: Speaker: Einfach.
00:24:48: Speaker: Ich glaube auch, dass Explorer,
00:24:50: Speaker: wenn Sie wirklich ein tausend
00:24:51: Speaker: Gäste haben, im Bereich
00:24:53: Speaker: Sonnendeck schon Challenges
00:24:54: Speaker: haben werden mit
00:24:55: Speaker: Liegestuhlkapazitäten.
00:24:57: Speaker: Ja, und das ist eher das Thema bei der Ein und Ausschiffung mit
00:25:03: Speaker: so vielen Menschen, vielleicht auch Limitationen bei den Häfen.
00:25:07: Speaker: Wir sind ja bei der Hapag Lloyd
00:25:09: Speaker: Flotte auch mit Europa und
00:25:10: Speaker: Europa zwar immer sehr flexibel
00:25:12: Speaker: gewesen.
00:25:13: Speaker: Beispiel Griechenland Eigentlich hätte man am nächsten Tag nach
00:25:17: Speaker: Mykonos fahren sollen.
00:25:19: Speaker: Auf einmal kriegt man die Info fünf große Schiffe da und dann
00:25:22: Speaker: entscheidet man on the spot.
00:25:23: Speaker: Wir routen um und wir gehen erst drei Tage später nach Mykonos,
00:25:27: Speaker: wo dann nur noch ein Schiff da ist, nämlich unser und machen
00:25:29: Speaker: halt die anderen Inseln, die wir sonst vielleicht anders gehabt
00:25:32: Speaker: hätten, ziehen wir vor.
00:25:34: Speaker: Und diese Flexibilität bin ich mir nicht sicher, ob das bei
00:25:37: Speaker: einem großen Schiff mit ein tausend Gästen noch machbar ist.
00:25:39: Speaker: Weil das hat ja auch was mit Landausflugs Organisation zu
00:25:42: Speaker: tun, die man ja auch im Hintergrund haben muss.
00:25:44: Speaker: Ja, definitiv.
00:25:45: Speaker: Meine letzte Reise auf der Europa auf der klassischen.
00:25:48: Speaker: Das war zwei tausend achtzehn
00:25:50: Speaker: Kiel nach Norwegen, was wirklich
00:25:52: Speaker: interessant ist.
00:25:53: Speaker: Ich habe an diese Reise selbst
00:25:54: Speaker: als Vielreisender überraschend
00:25:57: Speaker: viele Erinnerungen.
00:25:58: Speaker: Tatsächlich, Was eben auch so ist.
00:26:00: Speaker: Ich war zum Beispiel mit Dieter Müller auf dem Markt in Bergen.
00:26:04: Speaker: Dieter Müller ist dann der Vorgänger von Kevin Fehling.
00:26:08: Speaker: also auch Sternekoch,
00:26:09: Speaker: Spitzenkoch im Restaurant, im
00:26:11: Speaker: Restaurant.
00:26:11: Speaker: Dieter Müller Das sind natürlich so Sachen.
00:26:15: Speaker: Ich weiß noch in Bergen, das ist
00:26:16: Speaker: ja so eher so ein touristischer
00:26:17: Speaker: Fischmarkt bist du bestimmt auch
00:26:18: Speaker: gewesen.
00:26:19: Speaker: Dieter Müller war völlig
00:26:20: Speaker: entsetzt über die Preise und so
00:26:21: Speaker: was.
00:26:22: Speaker: Das ist hier nicht für Gastronomie und so.
00:26:25: Speaker: Also der war da völlig entsetzt.
00:26:26: Speaker: Konnte der konnte zwar nicht Englisch sprechen, hatte dann
00:26:28: Speaker: jemand dabei, der das dann übersetzt hat so dann hat er
00:26:30: Speaker: sich da also hat er dann da zähneknirschend da dann
00:26:33: Speaker: irgendwas eingekauft, aber das war dann wirst du da denke ich
00:26:36: Speaker: heute noch dran.
00:26:37: Speaker: So. Oder oder wir hatten und und
00:26:39: Speaker: jetzt kommen wir zum Thema
00:26:40: Speaker: Ausflüge.
00:26:42: Speaker: In Trondheim war ich da unterwegs auf einem über über
00:26:46: Speaker: das Schiff gebucht auf einem riesen Stand Up Paddleboard.
00:26:50: Speaker: Also das war so weiß ich sechs Meter lang oder was?
00:26:53: Speaker: So, das war.
00:26:54: Speaker: Das ist natürlich nichts.
00:26:55: Speaker: Da passen jetzt nicht fünfzig
00:26:56: Speaker: Leute drauf, sondern nur fünf
00:26:57: Speaker: sechs.
00:26:58: Speaker: So, das Ding hat irgendwie während der Fahrt irgendwie so
00:27:00: Speaker: ein bisschen Luft verloren und man dachte so was, was passiert
00:27:03: Speaker: da jetzt so?
00:27:03: Speaker: Ja, aber ganz ehrlich, da habe ich doch mehr zu erzählen, als
00:27:06: Speaker: wenn ich jetzt, was leider meine meinen Alltag häufig ist.
00:27:09: Speaker: Ich sitze in irgendwelchen
00:27:10: Speaker: Bussen und werde, werde da
00:27:12: Speaker: umherkutschiert.
00:27:13: Speaker: Also, und das kannst du natürlich wirklich dann nur so
00:27:16: Speaker: in diesem, in diesem kleineren Kreis kannst du, sage ich mal,
00:27:19: Speaker: bessere Erlebnisse oder nachhaltigere Erlebnisse, würde
00:27:22: Speaker: ich sagen, schaffen.
00:27:23: Speaker: Oder wie siehst du das auch?
00:27:24: Speaker: Also ich sage mal, bei der Europa laufen ja die
00:27:27: Speaker: Gartenreisen in England extrem gut und die laufen so gut, dass
00:27:32: Speaker: wir nachher immer zwei Gartenexperten einkaufen
00:27:35: Speaker: mussten, um überhaupt die Fülle an Ausflügen anzubieten.
00:27:39: Speaker: Entschuldigung, Gartenreisen
00:27:41: Speaker: heißt einfach Der Lektor bringt
00:27:44: Speaker: mich in Gärten, die mir
00:27:45: Speaker: normalerweise öffentlich nicht
00:27:46: Speaker: zugänglich sind, sind ganz oft
00:27:47: Speaker: Privatgärten.
00:27:48: Speaker: Und die Ausflugsgrößen sind natürlich beschränkt auf maximal
00:27:52: Speaker: fünfzehn bis zwanzig Gäste.
00:27:54: Speaker: Und da muss man halt vormittags und nachmittags.
00:27:56: Speaker: Und wenn man dann mit zwei
00:27:57: Speaker: Gartenexperten arbeitet, kann
00:27:59: Speaker: man halt die vierfache Kapazität
00:28:01: Speaker: anbieten.
00:28:02: Speaker: Und das ist natürlich bei einem Schiff.
00:28:04: Speaker: Wir reden ja nicht von vier hundert Gästen, sondern eher bei
00:28:06: Speaker: drei hundert fünfzig Gästen Ist das dann schon machbar?
00:28:09: Speaker: Aber wenn man ein tausend hat?
00:28:10: Speaker: Klar hat man dann natürlich da eine andere Umsetzung.
00:28:15: Speaker: Oder ein anderer Ausflug, der
00:28:16: Speaker: mir auch in Erinnerung geblieben
00:28:18: Speaker: ist.
00:28:18: Speaker: Und das will wirklich was
00:28:19: Speaker: heißen, weil ich so viele Sachen
00:28:21: Speaker: schon in meinem Leben gemacht
00:28:22: Speaker: habe.
00:28:22: Speaker: Das ist nicht in Erinnerung geblieben.
00:28:24: Speaker: Angeln auf den Lofoten?
00:28:26: Speaker: Ja dann erstmal.
00:28:27: Speaker: Man hat ja erstmal gar keine richtige Vorstellung.
00:28:29: Speaker: Man denkt, du stehst dann da am Ufer oder was?
00:28:31: Speaker: Dann fährst du da mit so einem Fischkutter raus und dann ist es
00:28:34: Speaker: so Ich weiß nicht, wie sie es hinbekommen haben, aber da hast
00:28:36: Speaker: du dann plötzlich so ein Riesending, da einer an der
00:28:38: Speaker: Angel, das ist natürlich.
00:28:40: Speaker: Und dann wurde also behauptet, man hätte das im Restaurant dann
00:28:43: Speaker: für uns noch.
00:28:44: Speaker: Ja, also das wird so gewesen sein, denke ich mal, das ist
00:28:47: Speaker: natürlich ein Erlebnis, muss man sagen, das ja da, da da erzählt
00:28:53: Speaker: man Jahre später noch von.
00:28:55: Speaker: Also das ist ganz irre.
00:28:56: Speaker: So was natürlich.
00:28:57: Speaker: Klar, das hat.
00:28:58: Speaker: Das hat alles seinen Preis, das ist völlig klar.
00:29:00: Speaker: Aber es ist eben.
00:29:01: Speaker: Ja, es ist von der Erinnerungstiefe sozusagen ein
00:29:05: Speaker: schönes Wort Erinnerungstiefe.
00:29:06: Speaker: Es ist so was ganz anderes, sag ich mal, ja.
00:29:09: Speaker: Also wird man aus deiner
00:29:10: Speaker: Erfahrung wird so in den
00:29:11: Speaker: Destinationen wird da genug
00:29:13: Speaker: angeboten in der Richtung auch
00:29:15: Speaker: so für Kleingruppen oder, oder
00:29:16: Speaker: oder.
00:29:17: Speaker: Ist es schwierig so dieses Besondere exklusive, da auch
00:29:20: Speaker: dann vor Ort, sage ich mal, diesen Schatz zu heben sozusagen
00:29:24: Speaker: oder so oder sagen die so Nee, also mit sowas, das machen wir
00:29:27: Speaker: hier gar nicht.
00:29:28: Speaker: Ihr könnt hier die fünfziger Busse und dann geht es los.
00:29:31: Speaker: Aber ist der Challenging es war
00:29:33: Speaker: bei Hapag Lloyd immer schon
00:29:34: Speaker: challenging, ist auch bei mir
00:29:35: Speaker: bei Riverside challenging, weil
00:29:37: Speaker: bei Hapag Lloyd hat man das so
00:29:39: Speaker: gelöst, dass man eine Agentur
00:29:41: Speaker: hatte für die großen Ausflüge
00:29:42: Speaker: und ganz oft in den
00:29:43: Speaker: Destinationen, wo es möglich
00:29:44: Speaker: war, eine kleine Agentur noch
00:29:46: Speaker: gehabt, über die man versucht
00:29:47: Speaker: hat, diese besonderen Ausflüge
00:29:49: Speaker: einzukaufen.
00:29:50: Speaker: Und bei Rivers hat ist es halt so, dass natürlich die Agenturen
00:29:54: Speaker: alle Flüsse oder alle Flussschiffe bedienen und wir
00:29:57: Speaker: wollen halt eben den Ausflug genau andersrum haben, als alle
00:30:00: Speaker: anderen das machen.
00:30:01: Speaker: Und das führt oft zur Herausforderung, weil die so in
00:30:04: Speaker: ihrer Denke mechanisch arbeiten, dass sie manchmal vergessen,
00:30:08: Speaker: dass wir es nämlich genau andersrum haben wollen.
00:30:10: Speaker: Ja klar, genau das ist der größte Challenge.
00:30:12: Speaker: Absolut genau.
00:30:13: Speaker: Weil das eben da geht es um mehr, um um Individualität.
00:30:17: Speaker: Als du jetzt im vergangenen Jahr
00:30:18: Speaker: bei bei Hapag Lloyd in Rente
00:30:20: Speaker: gegangen bist.
00:30:21: Speaker: Da war das dann so seit das Baby sozusagen dann wobei das Baby
00:30:25: Speaker: kann man sagen das Baby.
00:30:26: Speaker: Naja, aber war das schwierig
00:30:28: Speaker: dann das so das loszulassen und
00:30:30: Speaker: abzugeben.
00:30:31: Speaker: Ich hatte ja ein Jahr Zeit, weil ich bin ja schon Ende des
00:30:35: Speaker: letzten Jahres als Senior Advisor Luxury Cruises bei Hapag
00:30:39: Speaker: Lloyd unterwegs gewesen und habe das operative Geschäft ja schon
00:30:42: Speaker: damals an meine liebe Kollegin Lisa Wölken abgegeben.
00:30:45: Speaker: Und wir haben halt sehr eng zusammengearbeitet.
00:30:48: Speaker: Doch, aber im Prinzip war ich nicht mehr operativ tätig.
00:30:51: Speaker: Und dann fängt man schon an, sich abzunabeln.
00:30:53: Speaker: Langsam.
00:30:54: Speaker: Ja, ja, ja.
00:30:54: Speaker: Und ich sag mal, der letzte
00:30:56: Speaker: Kapitän, der Ja auch noch mein
00:30:58: Speaker: Kapitän war.
00:30:59: Speaker: Das war David Gerstein, Der ist ja nun auch abgestiegen und
00:31:03: Speaker: damit ist dann auch irgendwo der Kontakt zum Schiff weg.
00:31:06: Speaker: Ja klar, weil die Kapitäne prägen ja auch das Schiff und
00:31:09: Speaker: die Kapitäne der Europa haben besonders die Europa geprägt.
00:31:12: Speaker: Hast du die mit ausgesucht?
00:31:13: Speaker: Ja, ja, tatsächlich.
00:31:15: Speaker: Okay, also da, genau das ist ja
00:31:16: Speaker: auch meine eine wichtige
00:31:17: Speaker: Entscheidung.
00:31:18: Speaker: So, jetzt also Flusskreuzfahrten
00:31:20: Speaker: Riverside Luxury Cruises hier in
00:31:23: Speaker: Hamburg.
00:31:24: Speaker: Ganz spannend, wie das
00:31:25: Speaker: Unternehmen entstanden ist, weil
00:31:27: Speaker: wir haben vorhin, wir haben
00:31:28: Speaker: Corona äh, kurz angedeutet, es
00:31:30: Speaker: hatte Corona.
00:31:31: Speaker: Dem ist wenig Positives abzugewinnen, aber man kann
00:31:34: Speaker: schon sagen, diese Firma Riverside, das würde es ohne
00:31:38: Speaker: Corona vermutlich nicht geben.
00:31:40: Speaker: Ja, das ist korrekt.
00:31:40: Speaker: Also ich sage mal, die Familie
00:31:42: Speaker: Gerlach wollte schon immer auf
00:31:44: Speaker: den Fluss.
00:31:45: Speaker: Wir müssen uns kurz kurz einordnen.
00:31:46: Speaker: Hoteliersfamilie?
00:31:49: Speaker: Ja, Alteingesessen hier in Hamburg.
00:31:51: Speaker: Wir haben das Hotel.
00:31:52: Speaker: Wir haben auf Gran Canaria.
00:31:55: Speaker: Gibt es das?
00:31:56: Speaker: Wie hieß das Hotel?
00:31:57: Speaker: Sandy Beach.
00:31:58: Speaker: War ich.
00:31:58: Speaker: Ja, ich war nur in dem einfachen Aber.
00:31:59: Speaker: Residenz.
00:32:00: Speaker: Ja.
00:32:00: Speaker: So. So was gibt es alles.
00:32:02: Speaker: Also, das ist eine Familie.
00:32:03: Speaker: Der.
00:32:03: Speaker: Der Gregor Gerlach ist Mitgründer von Vapiano und.
00:32:06: Speaker: Und macht Burger und so, also.
00:32:08: Speaker: Also das nur kurz.
00:32:09: Speaker: Das nur kurz am Rande, aber.
00:32:10: Speaker: Aber die waren dann interessiert.
00:32:13: Speaker: Ja immer schon so Richtung Flusskreuzfahrten, richtig?
00:32:16: Speaker: Und die Schiffe, die wir jetzt
00:32:20: Speaker: haben, die sind aus der
00:32:21: Speaker: Konkursmasse von Crystal
00:32:22: Speaker: Cruises.
00:32:23: Speaker: Im Prinzip in unserem Besitz gekommen.
00:32:26: Speaker: Also wir haben die damals von
00:32:26: Speaker: Crystal Cruises gekauft, als
00:32:28: Speaker: dann die Werften Konkurs
00:32:30: Speaker: angemeldet haben.
00:32:31: Speaker: Und da war ja ein Investor aus
00:32:34: Speaker: aus China, der das alles halt
00:32:36: Speaker: kreiert hat.
00:32:36: Speaker: Genting Das war der Genting Konzern, richtig?
00:32:39: Speaker: Ja, sogar, oder?
00:32:39: Speaker: Ich weiß gar nicht genau.
00:32:40: Speaker: Ja, ja, aber das war natürlich so die Geschichte.
00:32:42: Speaker: Das war eine der der Großen.
00:32:45: Speaker: Eine, der die unschönste
00:32:47: Speaker: Geschichte fast in der gesamten
00:32:48: Speaker: Kreuzfahrtbranche.
00:32:48: Speaker: Dass die wirklich krachen
00:32:50: Speaker: gegangen sind, sage ich mal, und
00:32:51: Speaker: insofern auch unschön, weil auch
00:32:53: Speaker: da Arbeitsplätze in Deutschland
00:32:54: Speaker: dranhängen.
00:32:55: Speaker: Sowohl Bremerhaven, die ja die Werft als auch.
00:32:57: Speaker: Da auch in Wismar und so und und und.
00:33:01: Speaker: Die hatten halt nicht nur die Hochseeschiffe, die waren so ein
00:33:03: Speaker: bisschen in die in die Jahre gekommen, muss man auch sagen.
00:33:05: Speaker: Aber die haben dann eben auch
00:33:07: Speaker: Flussschiffflussgeschäft
00:33:09: Speaker: aufgemacht.
00:33:09: Speaker: Die hatten ein Schiff, was auch
00:33:11: Speaker: mal bei Dallmann im Einsatz war,
00:33:13: Speaker: also die, die Mozart und dann
00:33:16: Speaker: dann eben noch vier vier Schiffe
00:33:18: Speaker: dazu übernommen.
00:33:19: Speaker: Als du da nun in diesen Beruf
00:33:22: Speaker: oder in diese Firma da geraten
00:33:24: Speaker: bist, hattest du da vorher
00:33:26: Speaker: überhaupt schon mal eine
00:33:26: Speaker: Flusskreuzfahrt gemacht?
00:33:27: Speaker: Weil das Alter hattest du ja dafür noch gar nicht.
00:33:29: Speaker: Nee, ich habe ja genau wie viele
00:33:31: Speaker: andere Deutsche auch dieses
00:33:32: Speaker: Vorurteil gehabt.
00:33:34: Speaker: Schluss macht man, wenn man ganz alt ist und sowieso nicht mehr
00:33:36: Speaker: auf Hochsee unterwegs sein kann.
00:33:38: Speaker: Ja, und das möchte ich ja gerne auch einmal klarstellen.
00:33:41: Speaker: Das ist überhaupt nicht so!
00:33:42: Speaker: Flusskreuzfahrten sind sehr
00:33:44: Speaker: sexy, weil genau wie bei Hochsee
00:33:47: Speaker: ist man halt immer schnell in
00:33:49: Speaker: den Städten und kann wunderbare
00:33:51: Speaker: Destinationen kennenlernen.
00:33:52: Speaker: Ich bin ein Kind vom Rhein.
00:33:54: Speaker: Ja, und ich weiß, dass ich
00:33:57: Speaker: früher immer von Düsseldorf nach
00:33:58: Speaker: Frankfurt mit diesem
00:33:59: Speaker: Lufthansaexpress gefahren bin,
00:34:01: Speaker: den es mal gab, vor vielen,
00:34:02: Speaker: vielen Jahren.
00:34:02: Speaker: Dieser gelbe Zug.
00:34:03: Speaker: Ich weiß nicht, wie viele Leute sich da noch dran erinnern, aber
00:34:06: Speaker: es gibt ja diese sogenannte Rheinschlucht zwischen Rüdesheim
00:34:09: Speaker: und Koblenz, wo auf einer Strecke von dreißig Kilometern,
00:34:12: Speaker: ich glaube acht und zwanzig Burgen und Schlösser sind.
00:34:14: Speaker: Und in diesem Zug hat man jede einzelne Burg erklärt bekommen.
00:34:18: Speaker: Das fand ich immer ganz toll.
00:34:19: Speaker: Und jetzt habe ich das zum
00:34:21: Speaker: Ersten Mal auf dem Wasser
00:34:21: Speaker: gemacht und war total
00:34:22: Speaker: begeistert, obwohl ich so viele
00:34:24: Speaker: Jahre auch natürlich mit kleinen
00:34:26: Speaker: Brötchen auf dem Rhein unterwegs
00:34:27: Speaker: war.
00:34:28: Speaker: Aber eine Flusskreuzfahrt ist
00:34:29: Speaker: noch mal eine ganz andere
00:34:29: Speaker: Dimension.
00:34:30: Speaker: Es ist ein Dahingleiten, ein ein
00:34:33: Speaker: entspanntes Treiben auf dem
00:34:36: Speaker: Fluss.
00:34:37: Speaker: Das ist einfach sehr entschleunigend.
00:34:39: Speaker: Ja, und die schönste Destination, die sich mir
00:34:41: Speaker: erschlossen hat, war die Mosel.
00:34:42: Speaker: Wusste gar nicht, dass die Mosel so wunderschön ist.
00:34:45: Speaker: Die besteht ja nur aus Weinbergen.
00:34:46: Speaker: Eigentlich.
00:34:47: Speaker: Also, wenn man da mit dem Schiff durchfährt.
00:34:48: Speaker: Landschaftlich Absolut denken, hier immer in Hamburg.
00:34:51: Speaker: Wir sind hier der Nabel der Welt.
00:34:52: Speaker: Aber dann kommt man da hin und
00:34:54: Speaker: denkt so Mensch, Donnerwetter,
00:34:55: Speaker: du hast natürlich auch ein paar
00:34:56: Speaker: Strecken.
00:34:57: Speaker: Was ihr Jetzt glaube ich ja nicht.
00:34:58: Speaker: Fahrt.
00:34:58: Speaker: Ihr fahrt den Rhein nicht nach Norden, glaube ich.
00:35:00: Speaker: Oder.
00:35:00: Speaker: Oder Richtung Amsterdam.
00:35:02: Speaker: Aber macht ihr auch das jetzt landschaftlich nicht so toll?
00:35:04: Speaker: Das lebt dann eher von den Städten.
00:35:05: Speaker: So richtig.
00:35:06: Speaker: Aber, aber du hast natürlich
00:35:07: Speaker: sonst das Mittelrheintal und
00:35:09: Speaker: solche Sachen.
00:35:09: Speaker: Oder die Donau.
00:35:10: Speaker: Das ist, was ich noch kenne.
00:35:12: Speaker: Da fahre ich aber, glaube ich, nicht auf dem Douro.
00:35:14: Speaker: Seid ihr nicht genau auf dem Douro?
00:35:15: Speaker: Sind wir nicht.
00:35:16: Speaker: Aber Frankreich.
00:35:17: Speaker: Frankreich?
00:35:18: Speaker: Seid ihr noch?
00:35:18: Speaker: Genau.
00:35:19: Speaker: Das ist alles da.
00:35:20: Speaker: Alles wunderschön.
00:35:21: Speaker: So, das ist nun auch Wenn ihr
00:35:24: Speaker: hier in Hamburg seid, ist es
00:35:26: Speaker: auch, glaube ich, wichtiger
00:35:27: Speaker: Punkt.
00:35:28: Speaker: Es ist erst mal ein internationales Produkt.
00:35:30: Speaker: Also jetzt nicht.
00:35:31: Speaker: Nicht rein für Deutsche.
00:35:32: Speaker: Was habt ihr da so für für Nationalitäten an Bord?
00:35:35: Speaker: Also als ich das erste Mal auf der Mozart war, hat meine
00:35:38: Speaker: Hotelmanagerin damals zu mir gesagt Du, wir haben auf dieser
00:35:41: Speaker: Reise sechzehn Nationalitäten.
00:35:43: Speaker: Also wir haben natürlich einen
00:35:44: Speaker: Schwerpunkt mit amerikanisch
00:35:46: Speaker: kanadischen Gästen.
00:35:47: Speaker: Wir haben australische Gäste, wir haben Gäste aus Südamerika,
00:35:51: Speaker: Wir haben einige Gäste aus Spanien, weil die Seaside Hotel
00:35:55: Speaker: Collection, die wir eben angesprochen haben, mit den
00:35:57: Speaker: Hotels auf den Kanarischen Inseln halt eben auch bekannt in
00:36:01: Speaker: Spanien sind und wir damit auch spanische Gäste generieren.
00:36:04: Speaker: Wir haben natürlich Engländer,
00:36:07: Speaker: teilweise auch Chinesen und
00:36:10: Speaker: Asiaten.
00:36:11: Speaker: Insgesamt also sehr, sehr gemischtes Publikum und
00:36:13: Speaker: natürlich auch deutsche Gäste.
00:36:15: Speaker: Und das ist jetzt nicht so, dass
00:36:17: Speaker: es vom Altersschnitt ist das
00:36:18: Speaker: jetzt nicht in Dimensionen, wie
00:36:20: Speaker: wir sie jetzt so bei den
00:36:21: Speaker: typischen deutschen klassischen
00:36:23: Speaker: Anbietern jetzt haben, sondern
00:36:24: Speaker: man ist da deutlich jünger
00:36:25: Speaker: unterwegs.
00:36:26: Speaker: Ja, wir sind da einiges jünger unterwegs, weil eben auch gerade
00:36:29: Speaker: in den USA und in Australien ist Flusskreuzfahrten sehr in, auch
00:36:34: Speaker: in den jüngeren Generationen.
00:36:35: Speaker: Wir haben auch Gäste, die teilweise in Honeymoon, also
00:36:38: Speaker: junges Pärchen, ihren Honeymoon bei uns an Bord feiern.
00:36:41: Speaker: Die Anbieter, die wir so, wenn
00:36:43: Speaker: wir so auf dem deutschen Markt
00:36:44: Speaker: sprechen, über den deutschen
00:36:45: Speaker: Markt sprechen, Da sind
00:36:46: Speaker: natürlich die bekannten
00:36:47: Speaker: Anbieter.
00:36:47: Speaker: Das ist alles so die
00:36:49: Speaker: Mittelklasse, mal untere, mal
00:36:51: Speaker: gehobene Mittelklasse, das ist,
00:36:53: Speaker: da tut man, glaube ich, keinem
00:36:55: Speaker: Unrecht, wenn man, wenn man das
00:36:56: Speaker: so sagt, aber Luxus,
00:36:58: Speaker: Flusskreuzfahrten generell, das
00:37:00: Speaker: ist überhaupt nichts
00:37:01: Speaker: Ungewöhnliches, wenn man sich da
00:37:03: Speaker: mal umguckt, was da denn
00:37:05: Speaker: eigentlich alles so für Schiffe
00:37:06: Speaker: fahren.
00:37:06: Speaker: Da sind, ja, da ist es ja relativ, gibt es ja.
00:37:09: Speaker: International ist das ja ein
00:37:11: Speaker: großes Thema Luxus,
00:37:12: Speaker: Flusskreuzfahrt.
00:37:13: Speaker: Also das ist ein Thema.
00:37:14: Speaker: Aber ich muss wirklich sagen, die Vision von Herrn Gerlach ist
00:37:18: Speaker: ja das luxuriöseste River Cruise Unternehmen auf den European
00:37:23: Speaker: Waterways zu werden und dem kann ich von der Hardware erst mal
00:37:26: Speaker: auf jeden Fall zustimmen.
00:37:27: Speaker: Warum?
00:37:27: Speaker: Wenn man jetzt mal den Mozart außen vor lässt.
00:37:29: Speaker: Die normalen Flussschiffe auf Rhein, Mosel usw sind genormt
00:37:34: Speaker: auf einer Länge von ein hundert fünf und dreißig Meter.
00:37:36: Speaker: Genau das ist wegen der Schleuser breit genau so und
00:37:40: Speaker: wenn man im Premiumprodukt unterwegs ist, hat man ein
00:37:43: Speaker: hundert achtzig bis zwei hundert zwanzig Gäste auf dieser Länge,
00:37:47: Speaker: im Luxussegment bis dato ein hundert fünfzig und wir steigen
00:37:50: Speaker: halt mit maximal ein hundert zehn Gästen auf Reisen.
00:37:54: Speaker: Ja, und damit hat man natürlich ein ganz anderes Platz
00:37:58: Speaker: raumverhältnis, als es auf anderen Schiffen der Fall ist.
00:38:01: Speaker: Und die vier Schiffe, die alle baugleich sind, von denen wir im
00:38:06: Speaker: Moment zwei noch verchartert haben und wir haben nur zwei im
00:38:09: Speaker: Besitz die Debussy und Ravel.
00:38:12: Speaker: Die haben halt im Schnitt Suiten, Größen von vier und
00:38:15: Speaker: zwanzig Quadratmetern, was auf dem Fluss sehr viel ist und vor
00:38:18: Speaker: allen Dingen die Bäder haben alle zwei Waschbecken.
00:38:20: Speaker: Das ist so ein, so ein, so eine Wichtigkeit im Luxussegment, die
00:38:24: Speaker: man einfach haben möchte.
00:38:24: Speaker: Man möchte ein großzügiges
00:38:26: Speaker: Badezimmer haben, auch auf dem
00:38:27: Speaker: Fluss.
00:38:28: Speaker: Und das ist die größte Herausforderung.
00:38:30: Speaker: Auch Gäste, die auf Luxuslinern
00:38:33: Speaker: oft auf dem Meer unterwegs sind,
00:38:36: Speaker: sie zu überzeugen, noch mal eine
00:38:37: Speaker: Flusskreuzfahrt zu machen, weil
00:38:38: Speaker: die meisten immer Angst haben,
00:38:40: Speaker: dass sie nur in kleinen
00:38:42: Speaker: Kabinenkommen.
00:38:43: Speaker: Ja, ja, ja.
00:38:44: Speaker: Denn das muss man ja
00:38:45: Speaker: ehrlicherweise sagen Wenn ich
00:38:46: Speaker: jetzt so Gäste habe, die auf
00:38:48: Speaker: einem
00:38:48: Speaker: LuxushochseeKreuzfahrtschiff
00:38:51: Speaker: sich wohlfühlen.
00:38:52: Speaker: Die sind in der Regel bei diesen
00:38:54: Speaker: gängigen Anbietern
00:38:56: Speaker: möglicherweise nicht richtig,
00:38:57: Speaker: also oder mit Abstrichen
00:38:59: Speaker: sozusagen, wenn man sagt, man
00:39:00: Speaker: ist.
00:39:01: Speaker: Ich sage immer nach unten, so abwärtskompatibel dann, dann,
00:39:04: Speaker: dann ist es okay so ja, aber.
00:39:06: Speaker: Aber ansonsten, wenn man sagt, okay, man sucht jetzt da was auf
00:39:08: Speaker: einem, auf dem gleichen Level.
00:39:10: Speaker: Ja, Hast du eine Idee?
00:39:11: Speaker: Vielleicht.
00:39:12: Speaker: Eigentlich eher so eine.
00:39:12: Speaker: So eine Vertriebsfrage.
00:39:13: Speaker: Aber hast du eine Idee, warum so
00:39:15: Speaker: Luxus und und, und
00:39:17: Speaker: Flusskreuzfahrt?
00:39:17: Speaker: Warum das bisher auf dem deutschen Markt?
00:39:19: Speaker: Warum ist das gar nicht so?
00:39:21: Speaker: Warum das bislang nicht so recht
00:39:23: Speaker: funktioniert hat, hat auch kaum
00:39:24: Speaker: jemand versucht.
00:39:25: Speaker: Aber das ist Man sagt seit Jahren funktioniert nicht.
00:39:29: Speaker: Hast du eine Art?
00:39:29: Speaker: Hast du eine Ahnung, warum das gesagt wird?
00:39:32: Speaker: Also ich weiß es nicht.
00:39:33: Speaker: Ich weiß nicht, ob es
00:39:33: Speaker: vielleicht, wenn man ein hundert
00:39:35: Speaker: Prozent deutsch ist,
00:39:35: Speaker: funktioniert, weil man braucht
00:39:36: Speaker: ja auch erst mal diese
00:39:37: Speaker: Gästestruktur, um was anbieten
00:39:40: Speaker: zu können.
00:39:40: Speaker: Und es ist schon herausfordernd auf dem deutschen Markt dieses
00:39:45: Speaker: Produkt erst mal zu etablieren.
00:39:48: Speaker: Und wir haben ja eine
00:39:49: Speaker: Vertriebsleitung oder ein
00:39:50: Speaker: Direktor, Vertrieb und
00:39:51: Speaker: Marketing.
00:39:52: Speaker: Meine Kollegin, die da auch sehr viel unterwegs ist.
00:39:54: Speaker: Aber es betrifft ja ganz Europa,
00:39:55: Speaker: Wir sind ja europaweit
00:39:56: Speaker: unterwegs.
00:39:57: Speaker: Wir wollen ja auch ein
00:39:58: Speaker: internationaler Anbieter sein
00:40:00: Speaker: und bleiben.
00:40:01: Speaker: Und das ist ja auch wichtig, weil das ist für die, ich sage
00:40:04: Speaker: mal, für die ganze Stimmung an Bord ist das einfach sehr, sehr
00:40:08: Speaker: schön in diesem internationalen Segment sich zu bewegen.
00:40:11: Speaker: Und ich finde das immer ganz spannend, wenn ich an Bord bin.
00:40:14: Speaker: Wir haben sehr lange Öffnungszeiten in den
00:40:16: Speaker: Restaurants zum Beispiel.
00:40:17: Speaker: Das Abendessen ist von neunzehn bis zwei und zwanzig uhr.
00:40:20: Speaker: Oh ja, und die Amerikaner und
00:40:22: Speaker: auch die Deutschen gehen immer
00:40:23: Speaker: sehr früh um neunzehn uhr
00:40:24: Speaker: pünktlich essen.
00:40:25: Speaker: Die Spanier, die fangen erst um halb neun überhaupt, sich ins
00:40:28: Speaker: Restaurant zu bewegen.
00:40:30: Speaker: Und das ist immer ganz spannend zu sehen.
00:40:32: Speaker: Und dann ist die Bar auch immer anders belegt, weil dann die
00:40:35: Speaker: Spanier eigentlich erst zum Aperitif kommen, wenn alle
00:40:37: Speaker: anderen schon weg sind.
00:40:38: Speaker: Und dann sind die letzten noch beim Aperitif.
00:40:40: Speaker: Dann kommen die ersten schon wieder vom Essen zurück.
00:40:42: Speaker: Also da ist eine ganz andere Stimmung auch an Bord.
00:40:44: Speaker: In diesem Bereich.
00:40:45: Speaker: Aber du hast natürlich generell ein interessanter Punkt.
00:40:48: Speaker: Ja, alle Nationalitäten
00:40:50: Speaker: zufrieden zu stellen ist
00:40:51: Speaker: natürlich auch nicht ganz
00:40:52: Speaker: einfach, weil ja, aber ich muss
00:40:55: Speaker: wirklich sagen, wir haben da
00:40:56: Speaker: eine sehr, sehr gute Vision auch
00:40:59: Speaker: etabliert, weil der Gast hat
00:41:02: Speaker: unzählige Möglichkeiten.
00:41:03: Speaker: Also er kann drei Tage buchen oder sieben Tage buchen oder er
00:41:08: Speaker: kann die drei und die sieben kombinieren und macht zehn Tage.
00:41:11: Speaker: Er kann Vollpension buchen, er
00:41:13: Speaker: kann Vollpension und Ausflüge
00:41:15: Speaker: inkludiert buchen oder er bucht
00:41:17: Speaker: all inclusive und die
00:41:18: Speaker: Vollpension oder er macht das
00:41:19: Speaker: komplette Paket.
00:41:20: Speaker: Und das ist wirklich sehr
00:41:21: Speaker: unterschiedlich, was die
00:41:22: Speaker: Nationalitäten auch bei uns
00:41:24: Speaker: buchen.
00:41:25: Speaker: Ja, also ich sag mal der
00:41:26: Speaker: deutsche Gast, wenn er auf der
00:41:27: Speaker: Donau unterwegs ist, im
00:41:28: Speaker: deutschsprachigen Bereich oder
00:41:30: Speaker: auch auf dem Rhein der Bucht
00:41:30: Speaker: fast nie die Ausflüge
00:41:31: Speaker: inkludiert.
00:41:32: Speaker: Der guckt dann mal, ob ein Ausflug ihn besonders
00:41:34: Speaker: interessiert und den bucht er dann vor Ort.
00:41:36: Speaker: Aber er würde nie das Ausflugspaket buchen.
00:41:38: Speaker: Ja, und die Australier und die Amerikaner?
00:41:41: Speaker: Die buchen das komplette Ausflugs package.
00:41:42: Speaker: Und wir sind halt.
00:41:43: Speaker: Wir bieten am Tag sechs Ausflüge
00:41:45: Speaker: an, drei morgens und drei am
00:41:47: Speaker: Nachmittag.
00:41:48: Speaker: Sehr viel.
00:41:48: Speaker: Und es ist immer ein Aktivausflug dabei.
00:41:50: Speaker: Es ist immer ein E Bike Ausflug
00:41:51: Speaker: dabei und es ist halt noch
00:41:53: Speaker: irgendwas anderes.
00:41:54: Speaker: Und wenn wir Ausflüge machen,
00:41:55: Speaker: versuchen wir halt auch immer
00:41:56: Speaker: noch.
00:41:57: Speaker: Ich sag mal diese Cherry on the Cake zu bieten zum Beispiel.
00:42:02: Speaker: Wir sind dann irgendwo in einer
00:42:03: Speaker: Kirche und dann wird ein kleines
00:42:05: Speaker: Orgelkonzert gespielt.
00:42:06: Speaker: Zum Abschluss noch.
00:42:07: Speaker: Also solche Dinge halt auch zu integrieren, das ist halt das,
00:42:10: Speaker: was wir versuchen und Aktivausflug, das heißt dann,
00:42:13: Speaker: das kann wandern sein, oder?
00:42:15: Speaker: Also jetzt, ich denke jetzt gerade mal an Frankreich in den
00:42:17: Speaker: Adeg, einen schönen Ausflug oder auch in Burgund.
00:42:21: Speaker: Teilweise gibt es sehr sehr schöne Touren und E Bikes ist
00:42:24: Speaker: natürlich auch sehr im Kommen, weil das eben so Gäste sind, die
00:42:28: Speaker: die das auch von der Altersstruktur haben wir jetzt
00:42:30: Speaker: eine Zahl gesagt Nein, ich muss keine genaue Zahl sein, aber vom
00:42:32: Speaker: Gefühl her so ja, es ist halt also es muss sagen, es ist
00:42:35: Speaker: wirklich sehr unterschiedlich.
00:42:35: Speaker: Wir haben von bis, von zwanzig
00:42:37: Speaker: bis achtzig, wirklich von
00:42:38: Speaker: zwanzig?
00:42:39: Speaker: Ja, das ist irre.
00:42:40: Speaker: Ja, manchmal auch mit den Eltern.
00:42:42: Speaker: Ja, aber auch da.
00:42:43: Speaker: Die Kids gehen auf Tour und die
00:42:44: Speaker: Eltern machen halt einen
00:42:46: Speaker: Kulturausflug.
00:42:47: Speaker: Das bedeutet aber auch, wenn du
00:42:49: Speaker: so viele Ausflüge anbietest, was
00:42:51: Speaker: ist so die kleinste Gruppe, wo
00:42:53: Speaker: man dann mal losgeht und sagt
00:42:54: Speaker: so, ach, das machen wir jetzt
00:42:55: Speaker: aber auch.
00:42:55: Speaker: Also sobald wir jetzt hier keine Ahnung, zehn Leute, fünf Leute,
00:42:59: Speaker: wenn Gäste das All inclusive Paket buchen und und einen
00:43:02: Speaker: Ausflug gebucht, wird der Ausflug erstmal nicht abgesagt.
00:43:06: Speaker: Aber vierzehn Tage vorher, wenn
00:43:07: Speaker: Ausflüge nicht gebucht sind,
00:43:08: Speaker: sagen wir sie vierzehn Tage
00:43:09: Speaker: vorher ab.
00:43:10: Speaker: Aber wenn wir zwei Gäste auf
00:43:12: Speaker: einem Ausflug haben, dann wird
00:43:13: Speaker: der Ausflug auch mit zwei Gästen
00:43:14: Speaker: durchgeführt, was natürlich
00:43:16: Speaker: super ist, weil es auch wieder
00:43:17: Speaker: individuell ist, wenn wir so mal
00:43:20: Speaker: gucken, Auch so die typischen
00:43:21: Speaker: Elemente einer typischen
00:43:23: Speaker: Kreuzfahrt Flusskreuzfahrt hier
00:43:25: Speaker: in Deutschland.
00:43:26: Speaker: Da gehört normalerweise dann immer dazu der Alleinunterhalter
00:43:30: Speaker: mit seiner im schlimmsten Fall mit seiner Orgel habt ihr
00:43:34: Speaker: wahrscheinlich so wie es bei euch gemacht, was?
00:43:36: Speaker: Also Entertainment ist sehr challenging.
00:43:37: Speaker: Für das bin ich ja auch verantwortlich.
00:43:39: Speaker: Und ja, wir haben einen Alleinunterhalter.
00:43:40: Speaker: Ich habe ja im März angefangen,
00:43:42: Speaker: da konnte ich auch nicht mehr
00:43:42: Speaker: viel verändern.
00:43:44: Speaker: Wir haben einen sehr, sehr guten
00:43:45: Speaker: Alleinunterhalter auf dem Fluss,
00:43:47: Speaker: auf der Hohen und Sohn, Den
00:43:49: Speaker: übernehmen wir auch im nächsten
00:43:50: Speaker: Jahr.
00:43:50: Speaker: Der ist sehr flexibel, der spielt von bis, der singt sehr
00:43:54: Speaker: gut, hat eine gute Stimme, der hat aber auch gute Playlisten,
00:43:57: Speaker: die er auflegen kann.
00:43:58: Speaker: Er hat ein eigenes Keyboard, er
00:44:00: Speaker: spielt an Deck oben manchmal zum
00:44:01: Speaker: Aperitif.
00:44:02: Speaker: Das macht er selber.
00:44:02: Speaker: Müsste er gar nicht.
00:44:03: Speaker: Also der ist einfach sehr, sehr kreativ.
00:44:05: Speaker: Also es gibt da sehr tolle, muss man auch sagen.
00:44:07: Speaker: Also dieses Wort
00:44:08: Speaker: Alleinunterhalter, das ist ja
00:44:10: Speaker: vielleicht so ein bisschen
00:44:10: Speaker: negativ besetzt, aber eigentlich
00:44:11: Speaker: zu Unrecht.
00:44:12: Speaker: Ich habe auch in meinem in meiner.
00:44:15: Speaker: Wenn ich auf Flussschiffen war, auch tatsächlich wirklich schon
00:44:17: Speaker: richtig gute erlebt.
00:44:18: Speaker: Also es gibt sie, aber sie sind
00:44:20: Speaker: sehr schwer zu finden und wir
00:44:21: Speaker: haben eine Agentur, die das
00:44:22: Speaker: macht.
00:44:22: Speaker: Und ich habe ihm auch gesagt,
00:44:23: Speaker: ich brauche die eierlegende
00:44:24: Speaker: Wollmilchsau.
00:44:24: Speaker: Ich möchte gerne das ganze Spektrum haben.
00:44:26: Speaker: Und auf der Mozart wünsche ich
00:44:28: Speaker: mir dann auch noch, dass er
00:44:28: Speaker: Klassik spielen kann, weil es
00:44:30: Speaker: einfach zu diesem Schiff auch
00:44:31: Speaker: passt.
00:44:32: Speaker: Ach so, ja auch wichtiger Punkt.
00:44:33: Speaker: Und da muss man halt sehen, dass man das spielt.
00:44:37: Speaker: Und ansonsten Entertainer.
00:44:38: Speaker: Ja, wir haben ein Budget und wir haben auch das Entertainment.
00:44:41: Speaker: Das werden wir auch noch mal, im
00:44:42: Speaker: nächsten Jahr noch einen, noch
00:44:43: Speaker: mehr aufziehen.
00:44:45: Speaker: Aber es geht halt nur, wenn wir im Hafen liegen.
00:44:47: Speaker: Weil dadurch, dass wir so klein
00:44:48: Speaker: sind, wir können ja nicht die
00:44:49: Speaker: ganzen Entertainer immer
00:44:50: Speaker: mitnehmen.
00:44:51: Speaker: Und das ist so ein bisschen ein Challenge, den wir auch haben.
00:44:54: Speaker: Ich muss dann gucken, okay, ich bin in Budapest, da habe ich das
00:44:56: Speaker: und das Programm.
00:44:57: Speaker: Was passt denn als Entertainment auf dieses Schiff in diesem
00:45:00: Speaker: Moment dann auch?
00:45:01: Speaker: Ja, und das war in diesem Jahr noch nicht so stimmig.
00:45:05: Speaker: Da sind wir auf dem nächsten Jahr auf einem sehr guten Weg.
00:45:07: Speaker: Da gibt es eine Agentur, mit der wir in Wien zusammenarbeiten,
00:45:10: Speaker: die das für uns macht.
00:45:11: Speaker: Nach einem ausführlichen
00:45:12: Speaker: Briefing mit dem Hoteldirektor
00:45:14: Speaker: und mit mir dann zusammen, was
00:45:16: Speaker: wir uns vorstellen können und
00:45:18: Speaker: Entertainment, was ich
00:45:20: Speaker: typischerweise auch habe, so bei
00:45:21: Speaker: den Anbietern dann hierzulande
00:45:23: Speaker: feste Tischzeit, große Tische
00:45:26: Speaker: mit, ich will nicht sagen
00:45:28: Speaker: schlimmstenfalls festen
00:45:29: Speaker: Tischpartnern.
00:45:30: Speaker: Aber das kann schon mal.
00:45:32: Speaker: Ja, das kann ein schwieriges Thema sein.
00:45:35: Speaker: Habe ich auch schon leidvoll erfahren, als ich mal auf einem
00:45:38: Speaker: Schiff damit mit zwei.
00:45:40: Speaker: Ja, im Prinzip eigentlich sehr freundlichen Schwestern, die da
00:45:43: Speaker: mit am Tisch saßen.
00:45:44: Speaker: Beide.
00:45:46: Speaker: Das war ja man also die eine hat
00:45:48: Speaker: dann immer noch so ein bisschen
00:45:49: Speaker: versucht, auf meine
00:45:50: Speaker: Unterhaltungsversuche
00:45:52: Speaker: einzugehen, aber die andere saß
00:45:53: Speaker: daneben.
00:45:54: Speaker: So, ja, das war schon das.
00:45:57: Speaker: Sowas möchte man nicht eine Woche lang haben, sag ich mal!
00:46:00: Speaker: Das ist, das ist das Allerwichtigste überhaupt.
00:46:02: Speaker: Das war bei Hapag Lloyd schon
00:46:04: Speaker: wichtig, die Anzahl der
00:46:04: Speaker: Zweiertische oder der kleineren
00:46:06: Speaker: Tische eben.
00:46:07: Speaker: Und das ist bei Riverside dank
00:46:10: Speaker: unserer Größe und den wenigen
00:46:13: Speaker: Gästen überhaupt kein Thema,
00:46:14: Speaker: weil wir haben sehr viele
00:46:16: Speaker: Zweiertische, die man aber
00:46:17: Speaker: natürlich zu vier oder sechs
00:46:18: Speaker: kombinieren kann.
00:46:19: Speaker: Aber wenn ein Gast individuell
00:46:20: Speaker: essen möchte, kann er das
00:46:22: Speaker: jederzeit tun.
00:46:23: Speaker: Und ich spreche immer in
00:46:25: Speaker: Bildern, wenn ich mit Reisebüros
00:46:27: Speaker: spreche, was unterscheidet uns
00:46:28: Speaker: von anderen?
00:46:28: Speaker: Und wir liegen ja oft mit
00:46:29: Speaker: anderen Schiffen im Huckepack
00:46:30: Speaker: zusammen, weil die Liegeplätze
00:46:33: Speaker: ja sehr knapp auf dem Fluss
00:46:34: Speaker: sind.
00:46:35: Speaker: Und dann sage ich immer Guckt mal in die Restaurants rein,
00:46:37: Speaker: sieht die großen runden Tische mit den weißen Tischdecken.
00:46:40: Speaker: Und das haben wir alles nicht, weil wir haben wirklich sehr
00:46:42: Speaker: modern gestylte Restaurants mit Tischsets und nicht diese weiße
00:46:46: Speaker: Tischdecke, die eben manchmal immer noch gang und gäbe ist.
00:46:50: Speaker: Wenn wir jetzt mal sprechen über das wichtigste Thema bei
00:46:53: Speaker: Schiffsreisen, na ja, das Essen.
00:46:55: Speaker: So aber dann auf dem Fluss, wenn
00:46:57: Speaker: ich da gucke hier so bei den,
00:46:58: Speaker: bei den Anbietern, die, die
00:46:59: Speaker: hierzulande eben eben eine
00:47:01: Speaker: gewisse Größe haben, das ist im
00:47:03: Speaker: Laufe der Zeit haben die sich
00:47:04: Speaker: auch was das Essen angeht,
00:47:05: Speaker: durchaus gemacht.
00:47:06: Speaker: Aber man muss eben immer wissen auf dem Fluss.
00:47:09: Speaker: Ich habe dann relativ viele
00:47:11: Speaker: Convenience Produkte, also
00:47:13: Speaker: HalbfertigProdukte, also da ist
00:47:14: Speaker: es zum Nachtisch, da hat man
00:47:15: Speaker: dann ein bisschen Pulver mit
00:47:16: Speaker: Wasser, so, na ja, im extremsten
00:47:19: Speaker: Fall angerührt.
00:47:19: Speaker: So und natürlich ist es so, wenn dann da Rinderfilet auf der
00:47:23: Speaker: Karte steht, dann ist das so, dass sechzig Gramm Scheibchen so
00:47:26: Speaker: was man dann also das.
00:47:27: Speaker: Das muss nicht.
00:47:28: Speaker: Ist gar nicht so negativ gemeint.
00:47:29: Speaker: Die machen auch einen Job, so, dass sie am Ende eine gute
00:47:31: Speaker: Bewertung hoffentlich kriegen.
00:47:32: Speaker: Aber das ist natürlich.
00:47:34: Speaker: Mit Essen ist man da jetzt auch ja in einer anderen Liga
00:47:37: Speaker: unterwegs, bei dem Aufwand, den man da treibt.
00:47:40: Speaker: Ich würde sagen, das ist ja auch ein anderer Preis, den die Gäste
00:47:42: Speaker: bei uns zahlen.
00:47:43: Speaker: Und da muss man auch anders arbeiten.
00:47:44: Speaker: Und absolut, ich sage mal, jeder
00:47:46: Speaker: Küchenchef hat seine eigene
00:47:47: Speaker: Freiheit, seine Menüs zu
00:47:50: Speaker: gestalten.
00:47:50: Speaker: Erst einmal Wir sind auch noch
00:47:54: Speaker: einen Schritt weiter im nächsten
00:47:55: Speaker: Jahr, dass wir nur noch, also
00:47:58: Speaker: ich sage mal zu neunzig Prozent
00:48:00: Speaker: lokal einkaufen.
00:48:01: Speaker: Also mein Kollege, der das
00:48:02: Speaker: Procurement macht, der hat
00:48:03: Speaker: überall Lieferanten gefunden,
00:48:04: Speaker: jetzt entlang der Rheinroute
00:48:06: Speaker: oder auch auf der Sohn und Ron
00:48:09: Speaker: und eben auch entlang der Donau,
00:48:11: Speaker: wo wir lokal eben unsere
00:48:13: Speaker: Lebensmittel einkaufen.
00:48:15: Speaker: Das ist etwas, das muss man ja dem Laien auch erklären.
00:48:18: Speaker: Das ist extrem unüblich.
00:48:21: Speaker: Normalerweise machst du so.
00:48:22: Speaker: Da kommt ja der LKW aus Holland.
00:48:24: Speaker: LKW aus Holland?
00:48:25: Speaker: Ja, genau.
00:48:26: Speaker: Genau.
00:48:26: Speaker: Der LKW aus Holland.
00:48:27: Speaker: Der hat dann alles dabei.
00:48:29: Speaker: Es spielt dann auch nicht so die Rolle, wo es herkommt.
00:48:33: Speaker: Das ist dann eine Sache.
00:48:35: Speaker: Preis Sehr preisgetrieben.
00:48:36: Speaker: Wahrscheinlich am Ende.
00:48:37: Speaker: Und Ja.
00:48:38: Speaker: Also, da macht ihr schon.
00:48:40: Speaker: Du hast mir erzählt im
00:48:41: Speaker: Vorgespräch, ihr kocht sogar
00:48:42: Speaker: Marmelade selber.
00:48:44: Speaker: Das fand ich ja doch bemerkenswert, weil auch da ich
00:48:47: Speaker: kenne es halt so auf vielen FlussKreuzfahrtschiffen wird
00:48:49: Speaker: auch nicht mal selber gebacken.
00:48:51: Speaker: Also da wird aufgebacken, aber, aber geschweige denn, dass du
00:48:53: Speaker: Marmelade selber machst.
00:48:55: Speaker: Das ist schon ja.
00:48:56: Speaker: Ja, das gehört alles dazu.
00:48:58: Speaker: Genauso wie das Brot wird bei
00:48:59: Speaker: uns natürlich auch an Bord
00:49:00: Speaker: selbst gebacken.
00:49:01: Speaker: Wir haben einen eigenen
00:49:01: Speaker: Patissier, der die Desserts
00:49:03: Speaker: selber macht.
00:49:03: Speaker: Und mein größter Wunsch ist es, dass wir nächstes Jahr in
00:49:06: Speaker: Frankreich zum Beispiel den französischen Patissier haben,
00:49:08: Speaker: weil da sind wir noch.
00:49:10: Speaker: Da können wir besser werden, das ist klar.
00:49:13: Speaker: Das ist eine Herausforderung, glaube ich.
00:49:14: Speaker: Aber gerade Französisch, jeder
00:49:17: Speaker: kennt das und das ist auch auch
00:49:20: Speaker: ohne jetzt deinem alten
00:49:21: Speaker: Arbeitgeber zu nahe zu treten,
00:49:22: Speaker: aber auch so was wie tolle
00:49:23: Speaker: Croissants zu zu bieten, das ist
00:49:26: Speaker: echt.
00:49:26: Speaker: Da tun sich die SPD schwer.
00:49:27: Speaker: Gut, wobei ich glaube, dass es
00:49:29: Speaker: auf dem Schiff, da werden sie
00:49:30: Speaker: teilweise auch eingekauft,
00:49:31: Speaker: gerade Croissants, aber
00:49:32: Speaker: Croissants muss ich wirklich
00:49:33: Speaker: sagen.
00:49:35: Speaker: Die Croissants hier in Deutschland werden mit Margarine
00:49:37: Speaker: gemacht und nicht mit Butter.
00:49:38: Speaker: Ja, fürchterlich.
00:49:40: Speaker: Dann kannst du sagen Ist vegan.
00:49:41: Speaker: Ja, Herzlichen Glückwunsch.
00:49:42: Speaker: Also, es geht nicht.
00:49:43: Speaker: Und ich weiß, als ich bei Hapag
00:49:46: Speaker: Lloyd angefangen habe, war ich
00:49:48: Speaker: kam ja von einem französischen
00:49:49: Speaker: Konzern.
00:49:49: Speaker: Und ich war sehr auf Käse und auf Croissants.
00:49:52: Speaker: Und dann habe ich gesagt, Die
00:49:53: Speaker: Croissants, die müssen wir
00:49:55: Speaker: ändern.
00:49:56: Speaker: Selbst bei Tank und Rast habe ich ein besseres Croissant als
00:49:59: Speaker: bei uns an Bord.
00:50:00: Speaker: Und dann müssen wir halt Rohlinge einkaufen.
00:50:01: Speaker: Und das ist manchmal einfach so, Ja.
00:50:03: Speaker: Ja, das ist die Rohlinge.
00:50:04: Speaker: Ist gar nicht so das Problem, meiner Ansicht nach.
00:50:06: Speaker: Aber das Problem ist, was sind es für Rohlinge?
00:50:09: Speaker: Auch bei diesen überhaupt Dann Dann sagt man so ja, wir wollen
00:50:11: Speaker: aber nicht so große Dinger, dann sind die Leute satt.
00:50:13: Speaker: Wobei jetzt kann man sagen, ist doch Sinn der Sache, dass du
00:50:15: Speaker: satt bist, aber sollst halt nur Das ist halt nur das Große.
00:50:17: Speaker: Ja, aber diese fürchterlichen kleinen Dinger.
00:50:20: Speaker: Es ist immer.
00:50:21: Speaker: Ich habe da mal so einen Spruch, sage ich immer der der Schaden
00:50:24: Speaker: ist größer als der Genuss.
00:50:25: Speaker: Muss man einfach mal so sagen.
00:50:26: Speaker: Man muss die richtige Größe haben.
00:50:28: Speaker: Das ärgert mich, weil gerade bei
00:50:29: Speaker: Croissants ein Croissant kann
00:50:31: Speaker: sowas tolles sein und da ja
00:50:33: Speaker: klar.
00:50:33: Speaker: Und gerade in Frankreich wäre
00:50:35: Speaker: dann auch wahrscheinlich so die
00:50:36: Speaker: Erwartung da, dass man das ja so
00:50:39: Speaker: bestmöglich idealerweise
00:50:40: Speaker: bekommt.
00:50:40: Speaker: Aber, aber, aber das ist dann die Herausforderung.
00:50:42: Speaker: Genau sowas.
00:50:43: Speaker: Die sind sehr gut bei uns an Bord.
00:50:45: Speaker: Ich rede eher von der Patisserie, nachher von den
00:50:47: Speaker: kleinen Törtchen und so und da ist halt, wenn man einen
00:50:51: Speaker: französischen Patisserie hat, ist das noch mal anders, als
00:50:53: Speaker: wenn man einen Deutschen hat Oder einen Osteuropäer.
00:50:56: Speaker: Ja, ja, genau.
00:50:57: Speaker: Also mir würde jetzt genau einer
00:50:58: Speaker: einfallen, Den müsst ihr
00:50:59: Speaker: engagieren.
00:50:59: Speaker: Hier, dieser junge Mann hier aus der Patisserie.
00:51:02: Speaker: Johanna Ja, genau.
00:51:03: Speaker: Das ist hier in Hamburg auch gerne.
00:51:05: Speaker: Ja, das ist.
00:51:06: Speaker: Ich habe gerade ganz, ganz unscharf.
00:51:07: Speaker: Und ich habe seinen Namen gerade vergessen.
00:51:08: Speaker: Aber das ist so einer, der ist so Mitte zwanzig, der macht da
00:51:11: Speaker: unwahrscheinlich tolle Sachen.
00:51:12: Speaker: War auch schon bei Europas Beste.
00:51:14: Speaker: Das ist immer der der Gourmet Event und so und dann denke ich
00:51:16: Speaker: so ja, mehr, mehr solche Leute bräuchte man die so die so ja
00:51:20: Speaker: gerade patisserie, finde ich.
00:51:21: Speaker: Das ist so selten geworden, weil das ist ja auch so ein Thema, so
00:51:25: Speaker: guter Kuchen, das ist auch schwierig, glaube ich auch.
00:51:29: Speaker: Selbst auf einem Hochseeschiff
00:51:30: Speaker: war glaube ich auch mal so
00:51:30: Speaker: Kuchen war immer auch so eine,
00:51:33: Speaker: auch immer schwierig, glaube
00:51:34: Speaker: ich.
00:51:34: Speaker: Oder da Leute zu finden.
00:51:35: Speaker: Da musst du auch komplett gebrieft werden, was man
00:51:38: Speaker: eigentlich haben möchte.
00:51:39: Speaker: Ich muss eine Obsttorte dabei
00:51:40: Speaker: sein, es kann eine Sahnetorte da
00:51:41: Speaker: drauf sein.
00:51:41: Speaker: Also das muss man auch vorgeben,
00:51:43: Speaker: damit man eben auch den STANDARD
00:51:44: Speaker: dann hat.
00:51:44: Speaker: Ja, ja, ja, ja, genau, genau.
00:51:45: Speaker: Aber das ist natürlich alles wichtig.
00:51:47: Speaker: Ist Luxus heute immer zwingend noch der Hummer?
00:51:51: Speaker: Ganz platt gefragt?
00:51:55: Speaker: Ja, schon, Ja.
00:51:58: Speaker: Auch auf dem Fluss bei euch.
00:51:59: Speaker: Den werde ich im Rhein nicht fangen können.
00:52:01: Speaker: Nee, aber der muss trotzdem aufs Buffet.
00:52:04: Speaker: Und wir haben ja auf all unseren
00:52:07: Speaker: Schiffen diese sogenannten Green
00:52:09: Speaker: Eggs.
00:52:10: Speaker: Ich weiß nicht, ob du die kennst.
00:52:11: Speaker: Das sind diese großen Grill Green Eggs.
00:52:14: Speaker: Heißen die.
00:52:15: Speaker: Solche Grills.
00:52:16: Speaker: Die.
00:52:17: Speaker: Genau die haben wir an Bord.
00:52:18: Speaker: Und wir machen auch Barbecue an Deck.
00:52:20: Speaker: Und das ist auch übrigens, wenn man so was mal erlebt hat, das
00:52:23: Speaker: ist auch ganz toll.
00:52:24: Speaker: Also habe ich jetzt bei anderen
00:52:25: Speaker: Anbietern auch schon mal selten
00:52:27: Speaker: erlebt.
00:52:28: Speaker: Aber das ist ja bei schönem
00:52:30: Speaker: Wetter im Sommer gibt es nichts
00:52:31: Speaker: Schöneres.
00:52:32: Speaker: Es gibt nichts Schöneres, vor
00:52:33: Speaker: allem, wenn man durch die Wachau
00:52:34: Speaker: fährt mit dem Schiff und durch
00:52:37: Speaker: diese Destination.
00:52:38: Speaker: Oder auf der Mosel oder eben auch auf dem Rhein an dieser
00:52:40: Speaker: berühmten Rheingaus von Rüdesheim und und Koblenz.
00:52:46: Speaker: Also da draußen zu sitzen, ein Barbecue zu haben und dann die
00:52:49: Speaker: Seele baumeln zu lassen, das gehört einfach dazu.
00:52:51: Speaker: Und auf ein Barbecue darf halt
00:52:52: Speaker: auch dann die Riesengarnele oder
00:52:54: Speaker: der Hummer nicht fehlen oder der
00:52:56: Speaker: Lobster.
00:52:57: Speaker: Aber ich würde immer denken in
00:52:58: Speaker: der heutigen Zeit der noch
00:52:58: Speaker: größere Luxus ist das Bioei
00:53:00: Speaker: würde ich denken, weil da, da
00:53:02: Speaker: merkst du es eigentlich gar
00:53:03: Speaker: nicht Und dann, dass man da
00:53:04: Speaker: sagt, wir zahlen da jetzt das
00:53:05: Speaker: Doppelte als wir eigentlich
00:53:06: Speaker: müssten und kaufen so das Bioei
00:53:08: Speaker: ein.
00:53:08: Speaker: Das ist vielleicht so der wahre Luxus, denke ich manchmal.
00:53:12: Speaker: Ja, ja, wir haben schon ein bisschen gesagt.
00:53:13: Speaker: So klar die die Bedürfnisse der
00:53:15: Speaker: einzelnen Länder der der
00:53:17: Speaker: einzelnen Kundengruppen zu
00:53:19: Speaker: erfassen, ist nicht so ganz
00:53:20: Speaker: einfach.
00:53:20: Speaker: Ich glaube, bei internationalen Gästen wird zum Beispiel der
00:53:23: Speaker: Burger jetzt nicht als etwas Unanständiges gesehen, oder?
00:53:27: Speaker: Nein, immer noch nicht.
00:53:28: Speaker: Also das ist, glaube ich, so ein Thema.
00:53:30: Speaker: Ich glaube, bei Hapag Lloyd mit
00:53:31: Speaker: Burger hat man, glaube ich, so
00:53:32: Speaker: ein bisschen gefremdelt, sage
00:53:33: Speaker: ich mal.
00:53:34: Speaker: Also ich erinnere mich Corona zwei tausend zwanzig, Kanaren,
00:53:37: Speaker: Europa zwei da war dann erst mal relativ neu, meine ich der
00:53:41: Speaker: Burger auf der Roomservice Karte, weil ich glaube sonst war
00:53:45: Speaker: immer so so die Ansicht so Burger das Es gab einmal in der
00:53:49: Speaker: Woche auf der Europa auch im Liede oben Burger Abend.
00:53:52: Speaker: Ah ja.
00:53:53: Speaker: Ach so schon dann doch.
00:53:54: Speaker: Ja, aber du hast ihn so nicht
00:53:57: Speaker: standartmäßig so immer bekommen,
00:53:59: Speaker: quasi.
00:53:59: Speaker: Wobei, wobei jetzt kann man sagen, im Luxussegment kannst du
00:54:01: Speaker: immer fragen und dann versuchen sie aber so beschaffen.
00:54:04: Speaker: Aber, aber so eigentlich nicht.
00:54:06: Speaker: Nee, nee, also das ist ja auch
00:54:07: Speaker: ich sag mal, ich fand es immer
00:54:09: Speaker: erstaunlich, wie viele Gäste
00:54:10: Speaker: dann doch den Burger gegessen
00:54:11: Speaker: haben, hätte ich mir nicht so
00:54:13: Speaker: vorgestellt.
00:54:13: Speaker: Vielleicht auf eine Europa, aber bei Riverside gibt es eine
00:54:19: Speaker: Anzahl von verschiedenen Bürgern, die auch
00:54:21: Speaker: unterschiedlich gestaltet sind.
00:54:24: Speaker: Es gibt aber auch Sandwiches und mein Lieblingsburger ist ein
00:54:29: Speaker: Avocado Lachs Burger.
00:54:31: Speaker: Oh, sehr, sehr lecker.
00:54:33: Speaker: Da wird dann die Avocado.
00:54:34: Speaker: Wird die dann so Guacamole oder so gemacht?
00:54:37: Speaker: Dann kommt der Lachs und dann kommt aber obendrauf noch mal
00:54:40: Speaker: die Avocado geschnitten.
00:54:42: Speaker: Wir müssen zwischen zwei Parties.
00:54:44: Speaker: Ich zeichne nüchtern auf.
00:54:45: Speaker: Ich habe noch nichts gegessen heute.
00:54:46: Speaker: Also wenn ich das höre, dann gibt es da euer.
00:54:49: Speaker: Euer Chef hat ja auch ihr.
00:54:50: Speaker: Hamburg Bürgerlich ist ja Burger.
00:54:51: Speaker: Restaurant gehört ihm auch, aber da gibt es keine Synergien.
00:54:53: Speaker: Oder dass man dass man die Bürger, die die Partys ja ach
00:54:57: Speaker: so, das Fleisch.
00:54:58: Speaker: Ja, ja, ja, ja, Ja.
00:54:59: Speaker: Also gut.
00:55:00: Speaker: Ja. Ja, Wenn man jetzt mal guckt.
00:55:02: Speaker: So im Laufe der Jahre.
00:55:03: Speaker: Wir haben ja vorhin schon
00:55:04: Speaker: gesagt, So, du machst das ja
00:55:04: Speaker: zwanzig Jahre in diesem
00:55:05: Speaker: Luxusbereich.
00:55:06: Speaker: Wie haben sich denn die
00:55:07: Speaker: Ansprüche verändert, was das
00:55:09: Speaker: Essen angeht?
00:55:10: Speaker: Oder ist es.
00:55:11: Speaker: Ist es so?
00:55:12: Speaker: Also, ich meine, es ist.
00:55:14: Speaker: Ist es immer noch so, dass man.
00:55:16: Speaker: Also man hat ja so auf eine Europa.
00:55:18: Speaker: Du hast das Dinner, das sind dann weiß ich fünf Gänge damit.
00:55:21: Speaker: Mit Sorbet und so es ist schon so ein bisschen, ich würde mal
00:55:24: Speaker: sagen barock, so im Guten wie.
00:55:26: Speaker: Aber auch so, dass man hinterher denkt man, man rollt fast raus.
00:55:30: Speaker: Wobei man hat es natürlich selber in der Hand.
00:55:32: Speaker: Das ist immer schwierig.
00:55:34: Speaker: Man muss ja nicht so viel essen, aber.
00:55:35: Speaker: Aber.
00:55:36: Speaker: Aber weißt du, ist es heute
00:55:37: Speaker: vielleicht eher ein Thema, dass
00:55:37: Speaker: man versucht auch leichter so
00:55:39: Speaker: Sachen?
00:55:39: Speaker: Also definitiv ja.
00:55:40: Speaker: Also ich weiß.
00:55:41: Speaker: Das war aber noch vor meiner Zeit auf der Europa.
00:55:44: Speaker: Ich glaube, die ersten fünf Jahre, da gab es noch diese
00:55:46: Speaker: großen Platten, wo die von den Platten serviert wurde.
00:55:49: Speaker: Also früher gab es ja viel mehr SättigungSbeilagen, da wurde
00:55:54: Speaker: viel üppiger gekocht, als es das heute definitiv der Fall ist.
00:55:57: Speaker: Also da hat auch die Europa eine
00:55:58: Speaker: riesen Wandlung mitgemacht
00:55:59: Speaker: damals.
00:56:00: Speaker: Und es gab viele Jahre schon,
00:56:03: Speaker: ich weiß nicht, wann wir damit
00:56:05: Speaker: angefangen haben.
00:56:06: Speaker: Diese Cuisine Legere hieß die,
00:56:07: Speaker: wo eben auch kalorienreduzierte
00:56:10: Speaker: Gänge serviert wurden und die
00:56:11: Speaker: Europa hat ja ein eine
00:56:13: Speaker: Kooperation mit Dr. Anne Fleck
00:56:15: Speaker: ja Ernährungsdocs Ernährungsdocs
00:56:18: Speaker: zumindest so lange gewesen und
00:56:20: Speaker: da wurde auch Rücksicht dann
00:56:21: Speaker: auch eben bei den Menüs immer
00:56:23: Speaker: genommen.
00:56:23: Speaker: Also die ist ja auch immer noch
00:56:25: Speaker: regelmäßig an Bord und schaut
00:56:27: Speaker: sich das ja auch an, um dann
00:56:28: Speaker: auch da natürlich auch
00:56:29: Speaker: Informationen und Tipps
00:56:31: Speaker: auszutauschen.
00:56:32: Speaker: Es gibt ja auch das berühmte Doc Fleck Frühstück auf der Europa
00:56:36: Speaker: und das wird sehr von vielen Gästen wirklich auch genutzt.
00:56:40: Speaker: Also das hat mich auch damals sehr erfreut.
00:56:43: Speaker: Wobei ehrlicherweise beim Essen, man hat es ein bisschen selber
00:56:45: Speaker: in der Hand.
00:56:46: Speaker: Man darf halt auch nicht den Fehler machen, sich den Bauch am
00:56:48: Speaker: Anfang schon mal vollzuschlagen damit dem ganzen Brot, weil das
00:56:51: Speaker: ist ja auch.
00:56:52: Speaker: Meistens ist das Brot ja auch so gemacht, dass man es eher als
00:56:55: Speaker: lecker empfindet und dann nicht so ein paar trockene Dinger da,
00:56:58: Speaker: sondern dann isst du schon von dem Brot und da können sie noch
00:57:00: Speaker: mal Brot bringen.
00:57:01: Speaker: Das ist immer, wenn ich mit mit Freunden essen gehe, so, dann
00:57:04: Speaker: hat man das Brot gegessen.
00:57:05: Speaker: Dann sagen die noch können wir noch etwas Brot haben?
00:57:06: Speaker: Und ich denke immer so Nein,
00:57:08: Speaker: weil wenn es da erstmal steht,
00:57:09: Speaker: dann weiß ich, dann ist es
00:57:10: Speaker: vorbei.
00:57:10: Speaker: Ja, wenn du da jetzt so so viel, so häufig schon bei euch da
00:57:14: Speaker: jetzt an Bord warst, auf den, auf den Flüssen, hattest du da
00:57:17: Speaker: schon mal so ein so ein Wow Moment beim Essen oder oder so,
00:57:20: Speaker: wo du wo du dachtest so Mensch, wow, das war jetzt, das war
00:57:22: Speaker: jetzt so richtig gut.
00:57:24: Speaker: Also den habe ich eigentlich
00:57:25: Speaker: immer, weil alleine schon wie es
00:57:26: Speaker: präsentiert wird, muss ich
00:57:27: Speaker: wirklich sagen.
00:57:28: Speaker: Da denke ich jedes Mal Wow und mache auch mal Fotos für mich.
00:57:31: Speaker: Und weil ich das einfach schön finde.
00:57:34: Speaker: Und es ist halt auch so, dass jedes Schiff seinen eigenen
00:57:40: Speaker: Charakter hat, der da über den Küchenchef auch gegeben wird.
00:57:44: Speaker: Also unser französischer Küchenchef, der ist sehr
00:57:46: Speaker: filigran auch unterwegs, unser Senior Küchenchef auf der Mozart
00:57:49: Speaker: auch und immer wieder kreativ und immer wieder neu erfunden.
00:57:53: Speaker: Also es ist nie so, dass es einen Stillstand gibt, sondern
00:57:55: Speaker: die Menüs werden immer wieder adaptiert, verändert regional,
00:57:59: Speaker: aber auch saisonal eben.
00:58:01: Speaker: Wenn man jetzt ist natürlich die Kürbiszeit klar.
00:58:03: Speaker: Findet der Kürbis jetzt in der
00:58:04: Speaker: Küche sehr viel mehr Raum, als
00:58:06: Speaker: er das vielleicht im Frühling
00:58:07: Speaker: hat.
00:58:08: Speaker: Im Frühling gibt es dann den Spargel.
00:58:09: Speaker: Also all diese Dinge werden ja auch berücksichtigt.
00:58:11: Speaker: Wenn wir in Budapest sind, dann
00:58:13: Speaker: gehen die alle in Budapest auf
00:58:14: Speaker: den Markt und kaufen erstmal da
00:58:16: Speaker: die diese typisch ungarischen
00:58:18: Speaker: Sachen ein.
00:58:19: Speaker: Das Essen ist die eine Sache,
00:58:21: Speaker: Getränke natürlich die andere
00:58:22: Speaker: Sache.
00:58:22: Speaker: Muss Luxus zwingend all inclusive sein?
00:58:25: Speaker: Nein, nein, nein, muss es nicht.
00:58:28: Speaker: Deshalb haben wir auch die
00:58:29: Speaker: Möglichkeiten, die die Gäste
00:58:30: Speaker: selber auswählen können, ob sie
00:58:31: Speaker: denn eben all inclusive haben
00:58:33: Speaker: möchten.
00:58:33: Speaker: Es ist ja nicht nur, dass sie vielleicht das für sich nicht
00:58:37: Speaker: sehen, aber es gibt ja auch viele Menschen, die keinen
00:58:39: Speaker: Alkohol mehr trinken.
00:58:40: Speaker: Und warum sollten sie ein All inclusive Paket bezahlen, was
00:58:43: Speaker: sie gar nicht nutzen?
00:58:44: Speaker: Wobei der Vegetarier zahlt auch fürs Fleisch mit.
00:58:47: Speaker: Das ist korrekt.
00:58:48: Speaker: Ja. Nein, nein.
00:58:49: Speaker: Aber das ist so ein bisschen.
00:58:50: Speaker: Am Ende muss man immer sagen Ich weiß, dass es ja unter
00:58:52: Speaker: Kreuzfahrern ein ganz emotionales Thema mit den mit
00:58:55: Speaker: diesen Getränkepaketen und nicht Pakete und all inclusive.
00:58:58: Speaker: Die gute Nachricht ist erstmal, Es zahlt immer der Kunde.
00:59:02: Speaker: Es ist eigentlich nur ein Abrechnungsthema, sage ich mal,
00:59:05: Speaker: also der es gibt ja jetzt bei bei Hapag Lloyd natürlich immer
00:59:08: Speaker: tausend Mal diskutiert worden.
00:59:09: Speaker: So, jetzt haben sie Softdrinks inklusive.
00:59:11: Speaker: Finde ich persönlich gut, dass
00:59:13: Speaker: man das mal alkoholfreie Sachen
00:59:14: Speaker: hat und das andere ist dann,
00:59:15: Speaker: wenn man so will, ein ein
00:59:17: Speaker: Kostenairbag sozusagen, wenn man
00:59:19: Speaker: ein bisschen ausgelassener
00:59:20: Speaker: unterwegs ist.
00:59:21: Speaker: Man weiß dann, man zahlt dann künftig nicht mehr als vier und
00:59:23: Speaker: vierzig Euro, so denke ich.
00:59:24: Speaker: So ja, es ist, es ist.
00:59:27: Speaker: Es gibt viele Für und Wider.
00:59:28: Speaker: Also bei euch kann man das
00:59:29: Speaker: optional auf dem Fluss
00:59:31: Speaker: dazubuchen.
00:59:31: Speaker: Man muss es aber nicht machen.
00:59:33: Speaker: Es ist halt auch immer nationenabhängig.
00:59:35: Speaker: Die Amerikaner haben immer all inclusive und zwar all all
00:59:39: Speaker: inclusive Ausflüge und Getränke.
00:59:42: Speaker: Also das ist einfach bei denen so in der DNA.
00:59:44: Speaker: Auch glaube ich verhaftet, dass sie das immer haben wollen.
00:59:48: Speaker: Es gibt sie auf den Schiffen ja auch meistens.
00:59:50: Speaker: Glaubst du eigentlich, wer ist einfacher zufriedenzustellen?
00:59:53: Speaker: Derjenige, der zehn tausend Euro für die Reise zahlt?
00:59:55: Speaker: Oder eher so der
00:59:56: Speaker: Durchschnittsurlauber, der was
00:59:58: Speaker: für Ein tausend Euro bucht, wo
01:00:00: Speaker: es da natürlich geht, mit
01:00:01: Speaker: minimalem Einsatz viel Effekt zu
01:00:03: Speaker: erzielen.
01:00:03: Speaker: Also welches Geschäft sozusagen ist das einfachere?
01:00:06: Speaker: Was glaubst du?
01:00:07: Speaker: Also ich kenne ja jetzt so Lust
01:00:08: Speaker: und Luxus, aber du warst ja
01:00:09: Speaker: früher.
01:00:10: Speaker: Ich glaube schon, dass Luxus
01:00:12: Speaker: einfacher ist, weil einfach es
01:00:15: Speaker: viel weniger Angriffspunkte
01:00:16: Speaker: gibt.
01:00:17: Speaker: Also ich sehe das ja auch bei uns jetzt bei Riverside.
01:00:20: Speaker: Es gibt wenig Kritikpunkte.
01:00:22: Speaker: Wenn sie da sind, sind sie
01:00:23: Speaker: meistens bei den Ausflügen, weil
01:00:26: Speaker: einfach da.
01:00:27: Speaker: Ich sag mal, da haben wir keinen Einfluss drauf.
01:00:28: Speaker: Ja, ja, wir können halt
01:00:29: Speaker: versuchen, den Einfluss so groß
01:00:31: Speaker: wie möglich zu gestalten, aber
01:00:32: Speaker: letztendlich ist es immer
01:00:33: Speaker: personenabhängig.
01:00:34: Speaker: Wenn der Guide nicht gut ist,
01:00:35: Speaker: dann ist der ganze Ausflug nicht
01:00:38: Speaker: gut.
01:00:38: Speaker: Und das sind so die Dinge.
01:00:39: Speaker: Die große gelbe Sonne, unser
01:00:41: Speaker: Animateur, der spielt auch eine
01:00:42: Speaker: sehr große Rolle über eine
01:00:44: Speaker: Zufriedenheit oder nicht
01:00:45: Speaker: Zufriedenheit.
01:00:45: Speaker: Und beeinflusst auch manchmal Beschwerden.
01:00:51: Speaker: Jetzt die besagte zehn tausend Euro.
01:00:53: Speaker: Wenn ich jetzt überlege, ich könnte die investieren in eine
01:00:56: Speaker: Suite auf einem Schiff einer geringeren Kategorie und bin
01:01:00: Speaker: dann da quasi der König.
01:01:01: Speaker: Oder ich könnte sagen ich, ich, ich gehe ins Luxussegment.
01:01:05: Speaker: Und ja, wenn ich.
01:01:07: Speaker: Wenn ich dich natürlich frage,
01:01:08: Speaker: ist die Antwort wahrscheinlich
01:01:09: Speaker: relativ klar, was du empfehlen
01:01:10: Speaker: würdest.
01:01:10: Speaker: Na ja, ich glaube, da gibt es
01:01:12: Speaker: keine zwei Meinungen, weil das
01:01:14: Speaker: ist ja letztendlich das ist ja
01:01:16: Speaker: auch immer die Frage, Ähm, ich
01:01:19: Speaker: habe ja eben eingangs erzählt,
01:01:20: Speaker: dass ich mal auf einem
01:01:21: Speaker: amerikanischen Schiff war und da
01:01:23: Speaker: auch in dieser Suiten Kategorie
01:01:24: Speaker: war.
01:01:24: Speaker: Aber in dem Moment, wo ich aus dieser Kategorie rausgehe, bin
01:01:27: Speaker: ich in der Masse und bin nicht mehr im Luxussegment.
01:01:31: Speaker: Ja klar.
01:01:31: Speaker: Und das ist halt der alles entscheidende Unterschied.
01:01:33: Speaker: Da bewege ich mich immer im Luxussegment, egal wo ich bin,
01:01:36: Speaker: ob das im Restaurant ist, ob das in den öffentlichen Bereichen
01:01:39: Speaker: ist, ob das die Größe der Ausflüge ist, die Anzahl der
01:01:42: Speaker: Gäste, die auf dem Ausflug sind.
01:01:43: Speaker: Also all das beeinflusst ja auch den Preis und das Thema Luxus.
01:01:48: Speaker: Man kann sich jetzt nicht.
01:01:49: Speaker: Das ist, glaube ich, manchen wichtig.
01:01:50: Speaker: Man kann sich jetzt nicht von der Masse abheben, so nach dem
01:01:53: Speaker: Motto Seht, ich habe jetzt hier mein extra Fahrstuhl.
01:01:56: Speaker: Ich fahre jetzt hier in meine
01:01:58: Speaker: Suite, sozusagen gibt es ja
01:02:00: Speaker: sowas.
01:02:00: Speaker: Aber ja, die Menschen, das ist ja auch in Ordnung.
01:02:02: Speaker: Das muss ja jeder für sich selber entscheiden.
01:02:04: Speaker: Aber ich sag mal, wenn man ein durchgängiges Luxusprodukt haben
01:02:07: Speaker: möchte, dann muss man auch auf einem Luxusschiff sein.
01:02:10: Speaker: Ja Gabi, vielen Dank für den Besuch.
01:02:13: Speaker: Das war extrem spannend.
01:02:14: Speaker: Ich bin gespannt, wo wir uns das nächste Mal sehen.
01:02:16: Speaker: Danke dir, Matthias.
01:02:18: Speaker: Afrika passieren.
01:02:18: Speaker: Theoretisch.
01:02:19: Speaker: Könnte passieren.
01:02:20: Speaker: Mögen wir beide.
01:02:21: Speaker: Also insofern ja.
01:02:22: Speaker: Also spannende Folge mit Gabi Haupt.
01:02:25: Speaker: Und genau ihr wisst ja, wenn ihr
01:02:27: Speaker: euch interessiert für
01:02:28: Speaker: Kreuzfahrten, da seid ihr auch
01:02:30: Speaker: auf Morde natürlich auch gut
01:02:32: Speaker: aufgehoben, könnt ihr euch auch
01:02:33: Speaker: an das Buchungs und
01:02:34: Speaker: Beratungsteam wenden unter
01:02:36: Speaker: Buchung atmore.de.
01:02:38: Speaker: Und genau die suchen das schöne
01:02:40: Speaker: Dinge raus und haben auch eine
01:02:42: Speaker: große Kompetenz.
01:02:43: Speaker: Was das Thema Luxus Kreuzfahrten angeht.
01:02:45: Speaker: So ja.
01:02:45: Speaker: Also Bewertung wäre auch noch schön, wenn ihr Fragen habt.
01:02:48: Speaker: Noch zum Thema schreibt sie
01:02:49: Speaker: gerne in die Kommentare und dann
01:02:51: Speaker: sehen wir uns beim nächsten Mal
01:02:52: Speaker: wieder.
01:02:52: Speaker: Bis dahin Tschüss!
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